Initiative Campus - Schule

Schuljahresfinale der ICS an der Uni Koblenz
Erfolgreiche Begabtenförderung an der Loreleyschule St. Goarshausen

Am 14. Juni 2017 wurde der Campus der Universität Koblenz zum außerschulischen Lernort. Teilnehmer eines neuen schulinternen Entwicklungsvorhabens an der Loreleyschule St. Goarshausen unter dem Namen „Initiative Campus-Schule – Fit für die Oberstufe“, kurz ICS, kamen dort zur ihrer letzten Veranstaltung im Jahr zusammen.

Ein ganzes Schuljahr über haben sich die 22 Schülerinnen und Schüler jeweils einmal in der Woche nachmittags zusätzlich auf die Schulbank gesetzt und in den Hauptfächern über die Lehrpläne hinaus freiwillig weiteres Wissen erworben. Neben den zusätzlichen Unterrichtsstunden standen in diesem Schuljahr auch ganztägige Exkursionen auf dem Programm. So konnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise die Fachoberschule mit den Fachrichtungen Gesundheit und Pflege sowie Wirtschaft und Verwaltung in Katzenelnbogen besuchen und dort einen ganzen Tag am Schulleben teilnehmen.
Den Abschluss bildete nun der Besuch bei den Kooperationspartnern an der Universität in Koblenz. Seit Dezember 2015 gibt es eine Partnerschaft zwischen Universität und Loreleyschule im Rahmen des Netzwerkes „Campus-Schulen“. An der Loreleyschule nahm man diese guten Kontakte nun zum Anlass, ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Einstiegschancen von Realschülern in die gymnasiale Oberstufe zu entwickeln und zu erproben.
Die Teilnehmer sind Schüler der Klassenstufen 9 und 10 und zeichnen sich durch gute bis sehr gute schulische Leistungen aus. In Begleitung ihres Projektleiters Torsten Rindsfüsser erlebten die ICS-Schüler ein abwechslungsreiches Programm. So wurden ihnen zunächst der Campus sowie die Bibliothek der Universität gezeigt. Ein anderer Programmpunkt war die Führung durch die Werkstätten des Bereiches Techniklehre der Universität. Im weiteren Verlauf konnten die Teilnehmer neben dem Gewächshaus des Fachbereiches Biologie auch die Forschungslabors der Sektion Chemie besichtigen. Nach einer kurzen Mittagspause in der Mensa, finanziert durch das Studierendenwerk, wartete ein weiteres Highlight auf die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule: Die Teilnahme an einer Vorlesung zum Thema Ethnologie ließ die Herzen der Lernenden höher schlagen, konnten sie doch studentisches Leben und Gepflogenheiten nun einmal hautnah erleben.
Ein großer Dank geht an die Universität Koblenz, die es den ICS-Teilnehmern ermöglichte, einen Blick auf mögliche zukünftige Aufgaben zu werfen, auch wenn es bis dahin noch einige Schritte zu absolvieren gilt.
Allen Projektbeteiligten ist auch hier wieder einmal klar geworden, dass die Loreleyschule weit über den Tellerrand hinausschaut und die Herausforderungen unserer Zeit durch eigene Ideen und Kraft meistert.

Universität Koblenz und Loreleyschule schließen Kooperationsvereinbarung

Aufnahme der Loreleyschule in das Netzwerk „Campus-Schulen“ der Universität Koblenz

Am 24. Dezember 2015 unterzeichneten das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch den Dekan Prof. Dr. Stefan Wehner und Prof. Dr. Stefan Siller, und die Loreleyschule St. Goarshausen, vertreten durch den Rektor Harald Weise und Konrektorin Christine Schleif, eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerkes Campus-Schulen.
Zweck des Netzwerkes ist es, die Qualität sowohl bei der Lehrerausbildung als auch im Unterricht an den Schulen weiterzuentwickeln und weiter zu professionalisieren.
Anlass zur Kooperation für die Loreleyschule war es, die Beschulung von Flüchtlingskindern zu optimieren und dabei Synergieeffekte für alle Fächer und Unterrichtsformen wirksam werden zu lassen.
Über die Lage von Flüchtlingen ist in den letzten Monaten ausführlich berichtet worden. Auch die Notwendigkeit, die ankommenden Jugendlichen gut zu integrieren und auszubilden, ist mittlerweile allen bekannt. Viele der ankommenden Flüchtlinge haben in ihrem Heimatland ganz unterschiedliche Bildungschancen nutzen können. So gibt es sehr gut ausgebildete Jugendliche, deren einzige Schwierigkeit die deutsche Sprache ist. Es gibt aber auch einige, die weder lesen noch schreiben können. Sie hatten in der Kindheit oft keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.
Die Schulen sind gefordert, hier möglichst viel Wissen zu vermitteln, damit die Jungen und Mädchen nach der Schule gut in eine Ausbildung übergeleitet werden können. Dieser Aufgabe stellt sich die Loreleyschule im Bereich des „Deutsch als Zweitsprache-Unterrichts“ sehr erfolgreich.
Dabei werden nicht nur mündliche, sondern auch schriftliche Sprachfertigkeiten vermittelt. An der Loreleyschule ist man jedoch der Auffassung, dass dies allein nicht genügt. Nur Deutschkenntnisse sind zu wenig, wenn die jungen Menschen in der Ausbildung bestehen sollen. Deshalb haben sich die Pädagogen der Loreleyschule an das das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz gewandt und um wissenschaftlich fundierten Support gebeten.
Durch die Unterstützung von Prof. Hans-Stefan Siller und seinem Team etabliert sich an der Schule ein Mathematik-Projekt, das gezielt die Kenntnisse und Fertigkeiten der geflohenen Jugendlichen fördert. Die praktische Umsetzung an der Schule läuft in Verantwortung von Herrn Erlei. Das Mathematik-Team der Universität kümmert sich um die wissenschaftliche Auswertung und Veröffentlichung, damit auch andere Schulen die Ergebnisse aus diesem Projekt anwenden können.
Der Grund für den Kooperationswillen der Loreleyschule mit der Uni Koblenz ist einfach: Man schätzt die wissenschaftliche Begleitung der Universität und nimmt deren Unterstützung und Hilfe gern in Anspruch. Als Schule profitiert man davon nicht nur in Mathematik, sondern auch in vielen anderen Fächern und Fachbereichen. Die Universität Koblenz-Landau bietet für die Loreleyschülerinnen und -schüler die Möglichkeit, Einblicke in das Studieren zu bekommen und Erfahrungen am Campus zu sammeln. Da fast 60% unserer Absolventinnen und Absolventen der Jahrgangsstufe 10 aufgrund ihrer Leistungen in eine Form der gymnasialen Oberstufe wechseln, ist dies eine sehr gute Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen. Die Loreleyschule freut sich auf die Zusammenarbeit und blickt gespannt den ersten Erfolgen entgegen. Am 24. Dezember 2015 unterzeichneten das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch den Dekan Prof. Dr. Stefan Wehner und Prof. Dr. Stefan Siller, und die Loreleyschule St. Goarshausen, vertreten durch den Rektor Harald Weise und Konrektorin Christine Schleif, eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerkes Campus-Schulen. Zweck des Netzwerkes ist es, die Qualität sowohl bei der Lehrerausbildung als auch im Unterricht an den Schulen weiterzuentwickeln und weiter zu professionalisieren.
Anlass zur Kooperation für die Loreleyschule war es, die Beschulung von Flüchtlingskindern zu optimieren und dabei Synergieeffekte für alle Fächer und Unterrichtsformen wirksam werden zu lassen.
Über die Lage von Flüchtlingen ist in den letzten Monaten ausführlich berichtet worden. Auch die Notwendigkeit, die ankommenden Jugendlichen gut zu integrieren und auszubilden, ist mittlerweile allen bekannt. Viele der ankommenden Flüchtlinge haben in ihrem Heimatland ganz unterschiedliche Bildungschancen nutzen können. So gibt es sehr gut ausgebildete Jugendliche, deren einzige Schwierigkeit die deutsche Sprache ist. Es gibt aber auch einige, die weder lesen noch schreiben können. Sie hatten in der Kindheit oft keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.
Die Schulen sind gefordert, hier möglichst viel Wissen zu vermitteln, damit die Jungen und Mädchen nach der Schule gut in eine Ausbildung übergeleitet werden können. Dieser Aufgabe stellt sich die Loreleyschule im Bereich des „Deutsch als Zweitsprache-Unterrichts“ sehr erfolgreich.
Dabei werden nicht nur mündliche, sondern auch schriftliche Sprachfertigkeiten vermittelt. An der Loreleyschule ist man jedoch der Auffassung, dass dies allein nicht genügt. Nur Deutschkenntnisse sind zu wenig, wenn die jungen Menschen in der Ausbildung bestehen sollen. Deshalb haben sich die Pädagogen der Loreleyschule an das das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz gewandt und um wissenschaftlich fundierten Support gebeten.
Durch die Unterstützung von Prof. Hans-Stefan Siller und seinem Team etabliert sich an der Schule ein Mathematik-Projekt, das gezielt die Kenntnisse und Fertigkeiten der geflohenen Jugendlichen fördert. Die praktische Umsetzung an der Schule läuft in Verantwortung von Herrn Erlei. Das Mathematik-Team der Universität kümmert sich um die wissenschaftliche Auswertung und Veröffentlichung, damit auch andere Schulen die Ergebnisse aus diesem Projekt anwenden können.
Der Grund für den Kooperationswillen der Loreleyschule mit der Uni Koblenz ist einfach: Man schätzt die wissenschaftliche Begleitung der Universität und nimmt deren Unterstützung und Hilfe gern in Anspruch. Als Schule profitiert man davon nicht nur in Mathematik, sondern auch in vielen anderen Fächern und Fachbereichen. Die Universität Koblenz-Landau bietet für die Loreleyschülerinnen und -schüler die Möglichkeit, Einblicke in das Studieren zu bekommen und Erfahrungen am Campus zu sammeln. Da fast 60% unserer Absolventinnen und Absolventen der Jahrgangsstufe 10 aufgrund ihrer Leistungen in eine Form der gymnasialen Oberstufe wechseln, ist dies eine sehr gute Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen.
Die Loreleyschule freut sich auf die Zusammenarbeit und blickt gespannt den ersten Erfolgen entgegen.

Weitere Informationen zum Netzwerk Campus-Schulen finden Sie auf den Seiten der Universität Koblenz Landau.