Neuigkeiten

„Olympia ruft: Mach mit!“
Die Jahrgangsstufen 5 und 6 der Loreleyschule erleben Fairplay und entwickeln ihre Klassen zum Team

Mit dem bundesweiten Programm „Olympia ruft: Mach mit!“ erwacht auch an der Loreleyschule der Olympische Geist. Die Klassenstufen 5 und 6 erlebten einen wichtigen Baustein des Programmes, das von symbioun e.V., der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und der Techniker Krankenkasse (TK) angeboten wird.
Der Startschuss fiel an der Loreleyschule vor einem Jahr. Mit dem Programm soll Wertevermittlung im und durch Sport gefördert werden. Unter Zuhilfenahme von Arbeitsmaterialien soll respektvolles und faires Miteinander geschult werden, das zu geistigen, ethischen und sozialen Erfahrungen und Erlebnissen führt.
Am vergangenen Freitag war es dann soweit: Drei Klassen begaben sich auf eine olympische Reise, die noch lange nicht beendet sein wird. Im Gegenteil, die Planungen zielen darauf hin ab, dass möglichst viele Klassen der Schulgemeinschaft ebenfalls in den Genuss kommen, an einem der angebotenen Bausteine teilzunehmen. Der Abschluss soll ein großes Schulsportfest sein, das sicherlich für alle ein außergewöhnliches Erlebnis darstellen wird.
Doch bis dorthin geht es zunächst vor allem noch darum, den sportlichen, olympischen Gedanken in den Schulalltag zu integrieren und alle an der Schulgemeinschaft beteiligten davon zu überzeugen, dass sportliche Bewegung positive Effekte für Körper und Geist mit sich bringt.

Auf den Spuren der Römer

Die Klassenstufe 6 der Loreleyschule hat zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Singhof, Herrn Müser, und Herrn Rindsfüsser am Freitag, den 16.März, das Limeskastell in Pohl besucht. Als Abschluss des Themas „Römer“ im Fach Gesellschaftslehre ist das Limeskastell als außerschulischer Lernort hervorragend geeignet, um Geschichte lebendig zu gestalten.
Den Schülerinnen und Schülern wurde zunächst die Bedeutung und Geschichte des Limes als Grenzbefestigung der Römer vorgestellt. Neben der umfangreichen und interessanten Theorie wurden die Schüler durch die einzelnen Programmpunkte, vorgetragen durch Herrn Pünger und Herrn Holzhäuser, in ihren Bann gezogen. Die Schüler konnten sich beim Bogenschießen mit der Original – Bewaffnung messen. Bei der Führung durch das Limeskastell wurde auch auf Traditionen, Schrift und Sprache eingegangen. Ein weiteres Highlight war sicherlich die Demonstration der römischen Legionärsrüstung durch Herrn Hoffmann.
Am Ende waren sich alle einig, dass diese Exkursion unbedingt wiederholt werden sollte.

Initiative Campus Loreleyschule – Fit für die Oberstufe
Besuch der IGS Nastätten

Am 15.März besuchte die Initiative Campus Loreleyschule „Fit für die Oberstufe“ die IGS Nastätten. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Landes und der Einführung von MSS-Leiter Herrn Wilhelmi und der Berufskoordinatorin Frau Braun wurden die 17 Teilnehmer mit ihrem Lehrer Herrn Rindsfüsser von Schülerinnen und Schülern der IGS Nastätten über den Campus der Schule geführt.
Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule in regulären Unterrichtsstunden der Grund- und Leistungskurse der Oberstufe hospitieren. Die IGS Nastätten hatte gezielt Stunden in allen Fachbereichen angeboten, sodass die Schüler einen Einblick in die verschiedenen Fächer erhalten konnten. Abschließend stand noch einmal das Gespräch im Plenum mit Oberstufenschülern im Mittelpunkt, um Erfahrungen auszutauschen. Ein großer Dank an die IGS Nastätten, die an diesem Tag gezeigt hat, wie man möglichen zukünftigen Schülerinnen und Schülern die eigene Schule präsentieren kann.
Bei der erfolgreichen Exkursion haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Loreleyschule zahlreiche Eindrücke der Arbeitsweise der IGS Nastätten mit nach Hause nehmen können und ein mögliches Ziel nach der Klassenstufe 10 kennenlernen dürfen.
Die Initiative der Loreleyschule „Fit für die Oberstufe“ soll Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufe einen Einblick in Arbeitsmethoden und Arbeitsweisen weiterführender Schulen und Universitäten gewähren.

Loreleyschule auf Sprachreise

Studienfahrt nach England vom 11. bis 16. März 2018

43 Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule konnten in diesem Jahr an der Sprachreise nach Whitstable/Herne Bay in der Grafschaft Kent teilnehmen. In den englischen Gastfamilien wurden sie herzlich aufgenommen und bestens verpflegt. Dabei fielen nach und nach die Hemmungen, sich in der Fremdsprache verständlich zu machen.
Danach machten sie eine Stadtführung durch den Badeort Whitstable. Direkt am Meer entlang führte die Wanderung an der ehemaligen Austernfabrik vorbei zur engsten Straße des Ortes, Squeeze Gut Alley, die an der schmalsten Stelle 60 cm breit ist. Beim anschließenden „town quiz“ gelangten die Schülerinnen und Schüler alle zum vereinbarten Ziel und fuhren von dort aus mit ihren Lehrerinnen Wiebke Machner und Waltraud Schlegel in die mittelalterliche Stadt Canterbury, die bekannt ist für ihre imposante Kathedrale und die mittelalterlichen Fachwerkhäuser.
Die Metropole London wurde an zwei Tagen besucht. Nach der Schiffstour von Greenwich zum Tower of London ging es hoch hinauf zur Tower Bridge, wo man aus luftiger Höhe durch Glasbausteine nach unten auf Themse und Brücke sehen konnte. Auch das London Eye war für alle ein ganz besonderes Highlight. In ca. 30 Minuten erlebte die jungen Leute, wie sich Big Ben und die Houses of Parliament langsam in kleine Modellbauten verwandelten. In der Ferne ließ sich sogar das Wembley Stadion erkennen. Natürlich gehörten zum London-Programm auch der Buckingham Palast, Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Chinatown, St. James’ Park, Whitehall und die Pferdewache der Königin. Besonders begeistert zeigten sich die Teenager aber von dem Trendsetter-Markt in Camden Town, gibt es dort doch die Mode für junge, flippige Menschen.
Weitere Tagesausflüge gingen bei trockenem Wetter und Sonnenschein an die Südküste nach Hastings und Rye.
Nach einer Woche in England bei Gastfamilien und typisch englischem „way of life“ fiel der Abschied manch einem schwer.
Doch schon jetzt steht der Termin für die Fahrt im Jahr 2019 fest: Die nächste Englandfahrt findet von 31.03. bis 05.04.2019 statt und dann heißt es wieder „Welcome to England“.

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5. Ski- und Snowboardfahrt nach Seefeld/Tirol

Wintersportbegeisterte Loreleyschüler unterwegs in den Bergen Vom 25.02.-02.03.2018 unternahmen 28 Schülerinnen und Schüler unserer Schule eine Fahrt in die Olympiaregion Seefeld nach Österreich.
Untergebracht waren wir im Hotel „Alpenkönig“, das nicht weit entfernt vom Skigebiet liegt und von dem aus wir mit dem Skibus in wenigen Minuten die Bergbahn an der „Rosshütte“ erreichten. Die Bedingungen waren nahezu perfekt, es gab reichlich Schnee und toll präparierte Pisten. Trotz anfänglich starkem Frost schien häufig die Sonne und so machte das tolle Wetter das Ski- und Snowboardfahren zu einer wahren Freude.
Die Kinder hatten an drei Skitagen Gelegenheit, erste Erfahrungen mit Skiern und Snowboards zu machen oder auch ihr bereits erworbenes Können zu erweitern.
In drei Gruppen (Anfänger, Fortgeschrittene und Könner) waren die Skifahrer mit je einem unserer Skilehrer auf den für sie geeigneten Pisten unterwegs und machten erhebliche Fortschritte. Auch die Snowboarder wurden gesondert in einer Gruppe von einem unserer Lehrer unterrichtet. Mit sehr viel Spaß und Begeisterung waren die Kinder und Jugendlichen bei der Sache und entwickelten ein tolles Miteinander, welches von Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft geprägt war. Die „Großen“ halfen den Kleineren geduldig bei anfänglichen Problemen mit der Ausrüstung und natürlich sprach man sich gegenseitig Mut zu, wenn es mal nicht so klappte und mancher meinte, mit den Kräften am Ende zu sein.
Ein skifreier Tag wurde für eine Winterwanderung nach Seefeld und einem Aufenthalt im Erlebnisbad des Olympiazentrums genutzt. Diese Erholungspause war wichtig, um die Kräfte für die Abschlussrennen zu sammeln, welche am letzten Skitag stattfanden.
Alle Teilnehmer/ -innen kämpften in ihren Gruppen bei einem Slalom-Abfahrtsrennen um die beste Zeit. Sieger in den jeweiligen Gruppen wurden:
Anfänger: Lukas Ringel (Klasse 5a)
Fortgeschrittene: Alexander Tischler (Klasse 7a)
Könner („Racer“): Patrick Schuld (Klasse 9c)
Snowboarder: Niclas Krist (Klasse 9a)
Diese Skifahrt war wieder ein voller Erfolg und alle Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen an die winterliche Bergwelt und an das gemeinsame Miteinander zurück.

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Betriebe der Region stellen sich vor

Den Informationsabend „Betriebe der Region stellen sich vor“ nutzten in der vergangenen Woche die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 9 der Loreleyschule, um sich über Ausbildungsberufe und –möglichkeiten beispielsweise im kaufmännischen und handwerklichen Bereich zu erkundigen.
29 Betriebe sowie Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit, der Berufsbildenden Schule Lahnstein, der Bundeswehr und der Handwerkskammer Koblenz informierten die Jugendlichen und ihre Eltern über unterschiedliche Berufsbilder, Inhalte der Berufsausbildung und einiges mehr. Vorgestellt wurden beispielsweise: Fachkraft für Abwassertechnik, Zerspanungsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Forstwirt, Bankkaufmann/-frau, Erzieher/in, Konstruktionsmechaniker für Feinblech, Tierarzthelfer/in, Augenoptiker/in, Chemielaborant/in, Industriekaufleute und, und, und. Fragen wurden gerne und ausführlich beantwortet.
Am Ende des Abends hatten die Schülerinnen und Schüler wieder vieles erfahren, das ihnen bei der Arbeitsweltorientierung helfen soll. Ähnliches gilt für die Lehrkräfte der Loreleyschule, denen der traditionelle Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Betriebe und Institutionen am Ende der Veranstaltung immer wieder wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Maßnahmen zur Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler gibt.

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Helau und „How“ an der Loreleyschule

Am Schwerdonnerstag 2018 zeigten schon die ganz „Kleinen“ in bestem rheinischen Brauchtum, dass die Loreleyschule Fastnacht zu feiern versteht: Zunächst in den Räumen der Klasse, dann in der geschmückten Sporthalle „ging es ab“. Merkwürdige Wesen aus anderen Welten trommelten stilecht zu einem verblüffenden Indianertanz: „Kleine Bärin“ und weitere Lehrkörper in Indianerkostümen, friedlich vereint mit Cowboy-Bleichgesichtern, tanzten zur Freude der Kinder auf der Bühne.
Ein buntes Mitmach-Programm mit Musik und Angeboten der verschiedenen Klassen folgte. Dazwischen eroberte das Kinderprinzenpaar aus Wellmich die Bühne. „Prinz Sandro von der Obergass“ und „Prinzessin Celine vom obere Brünnsche“ überbrachten ihre Fastnachtsgrüße. Nach dem Bewegungslied „Theo, Theo“ (1. Klassen) brachten ein Stopptanz (4.Klassen) und das Bewegungslied „Bibi und Tina“ (Schüler aus Bornich) alle in Schwung. Mit Luftballons und Fliegenklatschen traten Kinder aller Klassen bei der Luftballonstaffel (Angebot der Klassen 2) gegeneinander an und wurden stürmisch angefeuert. Beim mit Musik unterlegten Luftballontreten (Klassen 3) zerknallten über 600 pralle Ballons unter wilden Sprüngen und Tänzen aller Grundschüler, was, da die Ballons sich „wehrten“, eine vergnüglich lange Zeit dauerte. Natürlich durfte eine Riesenpolonaise durch die Halle nicht fehlen.
Dann endlich folgte das beliebte Kamellewerfen auf dem Schulhof, wobei man wieder das Schauspiel genießen durfte, Lehrpersonen mit Händen voller Süßigkeiten auf dem Dach vor dem Lehrerzimmer herumspringen zu sehen. Wettermäßig gab es beste Unterstützung, wodurch wir wieder mal bestätigt bekamen: Auch Petrus ist ein Fastnachtsjeck.
Danke an unsere „Großen“ Luca Cloos und Norbert Krycki , die an der Musikanlage richtig professionelle Arbeit leisteten. Helau!

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Autorenteam stellt "Befreiungsschlag" vor

Was passieren kann, wenn man seine Wut und Aggression nicht mehr unter Kontrolle hat, stellte das Duo Stefan Gemmel und Uwe Zissner am 29.1.2018 eindrucksvoll den Klassenstufen 8 und 9 an der Loreleyschule vor: Dem Gefühl der Befreiung folgt nach circa 20 Sekunden das Bewusstsein der Konsequenzen und der Angst vor den Folgen. So kann ein Schlag das Leben des Opfers als auch des Täters für immer verändern...
Stefan Gemmel, dem 2007 das Bundesverdienstkreuz überreicht wurde, berichtete davon, wie er ein Jahr strafffällig verurteilte Jugendliche in einem AGT (Anti-Gewalt-Training) begleitete und wie daraus die Figur "Mike" im Buch erwuchs. Wortgewandt, humorvoll und sympathisch, dabei aber trotzdem ernsthaft und respektvoll wurde das Thema den Schülern erörtert. Dabei wurden auch die Themen Mobbing und "falsche Freunde" aufgegriffen, aber auch Lösungsansätze und Hilfe für die Betroffenen aufgezeigt. Begleitet wurde die Lesung von kleineren Mitmachübungen, die Herr Zissener anleitete, und die eindrucksvoll zeigten, wie aus Druck Gewalt entstehen kann.
Es wurde schnell klar, dass das Buch die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aufgreifen würde und so zeigten sich viele im Publikum persönlich betroffen und motiviert, das Buch zu lesen.
Nach einer abschließenden Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler Autogrammkarten erhalten und das Buch mit Widmung und Autogramm gleich erwerben.
Insgesamt war die Veranstaltung ein gelungener Baustein zum Konzept der Leseförderung an der Loreleyschule und ein wichtiger Beitrag für unsere Philosophie der gewaltfreien Schule.

Realschule plus in St.Goarshausen öffnete ihre Türen

Zum Tag der offenen Tür hatte die Loreleyschule in St.Goarshausen die Viertklässer der Umgebung mit ihren Eltern eingeladen und der Zuspruch an diesem Abend zeigte, dass das Interesse groß ist am integrativen Ansatz der Realschule plus. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die pädagogischen Schwerpunkte der Schule: Berufsorientierung von Klasse 5 bis 10, Vorbereitung auf den Besuch einer gymnasialen Oberstufe im Rahmen der Campus-Initiative, vielfältige Wahl- und Differenzierungsmöglichkeiten und das umfangreiche Angebot im Rahmen der Ganztagsschule.
Lehrkräfte hatten mit Schülerinnen und Schülern verschiedenste Stationen vorbereitet, die immer wieder zum Mitmachen einluden: Französisch als Fremdsprache, Großbritannien als Exkursionsziel, Robotik als Einstieg in Programmiersprachen oder Grundlagen der Ernährung in der Schulküche. Im Physikraum konnten die Kinder experimentell arbeiten, im Biologieraum wurden zahlreiche Ausstellungsstücke genauer unter die Lupe genommen, im Musikraum wurde es auch mal etwas lauter und im Werkraum konnten Holzarbeiten angefertigt werden.
Präsentationen informierten über den Weg der Loreleyschule zur UNESCO-Schule, die Ski-Freizeit stellte ihr Programm vor und Lehrkräfte verdeutlichten das Konzept der Schwerpunktschule.
Und als dann auf dem Flur plötzlich Schülerinnen und Schüler mit verschiedensten Verbänden auftauchten, waren dies nicht die Folgen der Sägearbeiten, sondern lebensnahe Demonstrationen des Schulsanitätsdienstes.
Verpflegt wurden die Gäste wieder vom Schulelternbeirat, der sich den Fragen der Eltern stellte und die gute Zusammenarbeit mit der Schule betonte.
Die Anmeldung für die kommenden 5. Klassen ist vom 15. bis 21. Februar 2018 von 8 bis 13 Uhr und am 19. Februar zusätzlich von 16 bis 18 Uhr.

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Vorlesewettbewerb der 6. Klassen an der Loreleyschule

Traditionell in der beginnenden Adventszeit fand an der Loreleyschule der Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 statt. Schon im Vorfeld wurden in den Klassen die besten Leser und Leserinnen ermittelt und ins Rennen geschickt. Am 14.12.2017 stellten sich dann sechs tapfere Leseratten mit ihren spannenden Geschichten der Jury, bestehend aus den Fachlehrern und Frau Koch aus dem Bücherland Nastätten. Nach der Eröffnungsrede durch den Fachvorsitzenden Herrn Krämer begannen wilde Abenteuergeschichten mit Tornados, Science-Fiction-Kracher rund um Star Wars sowie Dauerbrenner wie die Woodwalker-Erzählung. Hierbei fiel schon das ausgesprochen hohe Niveau dieser Veranstaltung auf: Die Schüler und Schülerinnen lieferten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und brachten das Publikum dazu, den Geschichten und aktuellen Bestsellern gebannt zu lauschen.
In einer großen Pause gab es Gelegenheit für alle, eine riesige Auswahl der angesagtesten Bücher aus dem Bücherland zu begutachten. Frau Koch stand mit Rat und Tat den Interessierten beiseite. Entgegen der landläufigen Meinung ist das Leseinteresse und die Begeisterung für spannende Geschichten überwältigend groß. Schüler und Schülerinnen lassen sich gern von guten Büchern begeistern!
Nach der Pause wurde für alle sechs Teilnehmer ein Fremdtext gewählt. Doch auch hier brillierten die pfiffigen Leser und Leserinnen und kamen ohne Probleme durch die Texte.
Danach stand denkbar knapp, aber dennoch eindeutig, die Siegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs fest: Aaliyah Sadewasser aus der Klasse 6a.
Zudem lasen Yolanda Bunch und Timo Orth (beide 6a) sowie Helena Richter, Sidney Matusz und Sören Rose aus der 6b. Neben süßen Anerkennungspreisen winkten für die drei ersten Leser und Leserinnen Büchergutscheine aus dem Bücherland in Nastätten.
Alles in allem war der Wettbewerb eine tolle Gelegenheit, die Stärken unserer Schülerschaft hervorzuheben, die Lesemotivation und die Leseförderung bei den Schülerinnen und Schülern zu stärken und die jahrelange, gute Zusammenarbeit mit dem Bücherland zu festigen und zu vertiefen.

Gemeinsam für ein großes Ziel

Joshua Kiesch ist 13 Jahre alt und eigentlich ein ganz normaler, fröhlicher Junge. Er geht gerne zur Schule und ist leidenschaftlicher Fußballfan. Seine angeborene Muskelkrankheit mit dem Namen „spinalen Muskelatrophie“ führt allerdings dazu, dass er seit seiner Geburt auf den Rollstuhl angewiesen ist.
So waren auch in der Vergangenheit gemeinsame Familienausflüge für die Familie aufwendiger, als dies bei anderen Familien der Fall ist. Momentan kann Joshi, wie er von den meisten Menschen liebevoll genannt wird, an diesen Ausflügen nicht mehr teilnehmen, da er zu groß für das bisherige Familienauto geworden ist. Ein neues Auto mit zugehörigem Spezialumbau kostet ca. 40000 Euro und ist für die Familie alleine finanziell nicht zu stemmen.
Nachdem schon einige Privatspenden bei der Deutschen Muskelstiftung eingegangen waren, trat die Schülerschaft der Loreleyschule am 16.11.2017 zum organisierten Spendenlauf für Joshi an. Alle Schülerinnen und Schüler suchten sich im Vorfeld Sponsoren, die einen festgelegten Geldbetrag für jede erlaufene Runde spendeten. Bis zu 30 verschiedene Unterstützer konnten die Schülerinnen und Schüler in ihren Heimatorten von dem Vorhaben überzeugen, sodass auch kleine Beträge Joshi ein Stück näher an sein großes Ziel bringen. Insgesamt liefen alle Loreleyschüler zusammen für Joshi ca. 3000 Kilometer, was der Strecke von St. Goarshausen nach Rom und zurück entspricht.
Dies zeigt zum einen die große Spendenbereitschaft der Region und zum anderen den Zusammenhalt der Loreleyschule für die Mitglieder ihrer Gemeinschaft. Und so trafen sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften am 12.12.2017 auf dem Schulhof, um dabei zu sein, wenn die Schülervertreter der Loreleyschule Joshi einen Scheck über die sagenhafte Summe von 12667 Euro überreichen.
Joshi ist zwar noch immer nicht an seinem Ziel, aber ein großer Schritt ist jetzt getan. Wenn Sie Joshi mit kleinen oder großen Beträgen unterstützen wollen, können Sie an die Deutsche Muskelstiftung spenden. Viele Menschen können gemeinsam das schaffen, was für einzelne unerreichbar scheint.
Empfänger: Deutsche Muskelstiftung
IBAN: DE11 6602 0500 0008 7390 00
Stichwort: Joshi

Zehntklässler informieren Mitschülerinnen und Mitschüler zum Welt-AIDS-Tag

Auch in diesem Jahr nahmen die Zehntklässler am ersten Dezember wieder das (Info-) Heft an der Loreleyschule in die Hand, um die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen zum Welt-AIDS-Tag zu informieren.
Nach fast zweiwöchiger Vorbereitung hatte die 10a eine Menge zu bieten: So konnten sich die übrigen Lerngruppen an einem Infostand mit Postern und Plakaten über die aktuelle Verbreitung von AIDS in Kenntnis setzen und bei einem Lernparcours Fragen zur Ansteckung mit dem HI-Virus beantworten. Als praktische Übung wurde zudem der professionelle Umgang mit Kondom als wichtige AIDS-Prävention geübt.
Im Anschluss daran folgten die Achtklässler einem Vortrag über die Geschichte und die Behandlung von AIDS wobei das Programm durch selbst gedrehte Kurzfilme aufgelockert wurde. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, in der Ängste und Befürchtungen diskutiert wurden. Hierbei wurde deutlich, wie wichtig ein andauernder Austausch zum Thema HIV und AIDS ist.
Mit selbst gebackenen AIDS-Schleifen im Gepäck ging es zurück in die eigenen Klassen. Der dabei erwirtschaftete Gewinn wurde der AIDS-Hilfe Koblenz e.V. gespendet.
Auch zukünftig sind, gerade als interessierte UNESCO-Projektschule, weitere Präventionsprojekte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Rahmen der Menschenrechtsbildung geplant.

Kochen mit der „dicken Knolle“
Kartoffelprojekt im Landgasthof Fetz in Dörscheid

Zum Abschluss ihres Kartoffelprojekts im Rahmen des Sachunterrichts besuchte die Klasse 3a der Loreleyschule auf Einladung der Familie Fetz die Restaurantküche des Landgasthofes in Dörscheid.
Dabei lernten die Kinder verschiedene Kartoffelsorten kennen und staunten nicht schlecht, als sie violette und rote Kartoffeln schälen und schneiden durften. Die kleinen Köche wurden vom Küchenteam bestens betreut und lernten, wie man Kartoffelgratin besonders schmackhaft zubereitet. Natürlich durften auch selbstgemachte Pommes nicht fehlen - selbst geschnitten, aber mit Schale (viel gesünder) wurden Süßkartoffel- und violette Pommes frittiert.
Das Ergebnis schmeckte köstlich, die Kinder und auch ihre Lehrerin Frau Tresselt waren begeistert von diesen leckeren Kartoffelgerichten. Alle haben viel gelernt über eine gesunde, aber trotzdem schmackhafte Ernährung!
Vielen herzlichen Dank an das gesamte Küchenteam des Landgasthofes für diesen interessanten kulinarischen Vormittag!

Kinderbuchautorin Kirsten Boie hautnah erleben
Wer kennt nicht „Ritter Trenk“ und „Meerschweinchen King-Kong“?

Diese tollen Kinderbücher stammen aus der Feder von Kirsten Boie, einer der bekanntesten Kinderbuchautorinnen unseres Landes, die Anfang November zu einer Lesung im Kloster Eberbach zu Gast war.
Die Kinder der Klasse 3a der Loreleyschule hatten im Rahmen ihrer Lesenacht vor den Herbstferien das „Geheimschwein King-Kong“ kennen- und lieben gelernt und waren mit der Autorin bereits in Briefkontakt getreten.
Frau Boie lud die Kinder zu ihrer Veranstaltung ein und ein Großteil der Klasse 3a nahm am 05.11.2017 die Gelegenheit wahr, die Autorin dieses lustigen Buches persönlich kennenzulernen. Mit großer Freude erlebten sie die Lesung mit „Ritter Trenk“, ein Quiz zum Mittelalter rundete die Veranstaltung ab und anschließend erhielten die Kinder noch die Möglichkeit, mit Frau Boie ins Gespräch zu kommen und Autogramme in die eigenen Bücher zu erhalten. Die Autorin beantwortete sehr freundlich die Fragen der kleinen Leserinnen und Leser und gab sehr viele Autogramme.
Beeindruckt waren auch alle von der tollen Kulisse des Klosters aus dem Mittelalter. Zusätzlich wurden Workshops zu mittelalterlichen Themen angeboten und besonders das Armbrustschießen und der Schwertkampf standen bei den Kindern mehrfach auf dem Programm.
Dieses Erlebnis hat sicher viele Kinder weiterhin nachhaltig zum Lesen angeregt und wird allen eine tolle Erinnerung bleiben.

Sicher auf dem Schulweg

Auch in diesem Jahr nahmen die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen der Loreleyschule wieder an dem, von der Polizei angebotenen, Bussicherheitstraining teil.
Als reine Busschule, bei der der Großteil der Schülerschaft mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, ist dieses Training unerlässlich. Die Polizistin, Frau Riegel, bereitete die Schülerinnen und Schüler sowohl theoretisch als auch praktisch auf einen sicheren Schulweg vor. So wurde nicht nur über die Gefahren auf dem Schulweg informiert, sondern auch das sichere Ein- und Aussteigen in den Schulbus geübt. Besonders staunten die Kinder, als mit einer Attrappe die Unfallgefahr bei einem plötzlichen Bremsvorgang demonstriert wurde.
Zum Abschluss des Trainings erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine eigene Warnweste, die vom ADAC als Förderer des Trainings gesponsert wurde.

Autorenlesung mit Armin Kaster in der GS der Loreleyschule:
„Der „Ich“ muss einen Namen kriegen“

Im Rahmen der alljährlichen Kinder- und Jugendbuchwoche besuchte Armin Kaster am 18.10.2017 die Grundschule der Loreleyschule mit je einer Lesung für die 3. und 4. Klassen. Kaster las nach (nicht nur) Kindermeinung mit „schöner Stimme“ aus „Ferdi, Lutz und ich auf Klassenfahrt“. Die Kinder nahmen lebhaft Anteil und waren vielfach der Meinung, dass „ich“ einen Namen erhalten muss. Armin Kaster musste Rede und Antwort stehen wegen dieses „Mangels“ und seine Argumente wollten das junge Publikum nicht recht überzeugen. In dieser schönsten „Literarischen Auseinandersetzung“ wollte Armin Kaster aber auch gar nicht versprechen, sich bei Band 3 für einen Namen zu entscheiden.
Armin Kaster kommt an: Die Kinder fanden seine Geschichte „cool, lustig, spannend, gut oder sehr gut, beeindruckend“ und seine Whiteboard-Präsentation der Illustrationen zu den Buchfiguren gefiel. Schade fanden Kinder, dass das Vorgängerbuch (Teil 1) „Ferdi, Lutz und ich“, zum Einstieg „nur“ erzählt worden war.
Das Konzept geht auf: Bewusst hat das Kollegium der GS sich für eine klassische Lesung mit einem qualitativ hochstehenden „echten Bücherschreiber“ entschieden. Kaster hat sich thematisch und auch in seiner Sprache mit wortwitzigen Dialogen sensibel auf die kindliche Erlebniswelt einstellen können und nicht nur mit der „Eisvergiftung“ Lacher geerntet.
Natürlich wurden auch Autogramme gegeben, bei denen sich der Autor für jedes Kind Zeit nahm. Armin Kaster, 1969 geboren in Wuppertal, lebt in Düsseldorf , arbeitet als freier Autor und Künstler und gestaltet viele Projekte mit Kindern und Jugendlichen im In- und Ausland. Er hat 4 Kinder- und 9 Jugendbücher veröffentlicht und steht seit 2015 auf der Liste der Jugendliteraturpreisträger von Österreich.
Die Autorenbegegnungen an der Loreleyschule stehen inzwischen in einer langjährigen Tradition und werden bewusst zur Förderung der Lesemotivation eingeplant. Die Veranstaltung wird bezuschusst vom Bödecker-Kreis und vom Förderverein der Loreleyschule, so dass je Kind ein Kostenbetrag von 1,50 Euro anfällt.

Japanische Schülerinnen und Schüler zu Gast an der Loreleyschule

Inzwischen besuchten schon zum vierten Mal japanische Schülerinnen und Schüler aus Inuyama die Loreleyschule. Sie wurden von Rektor Weise begrüßt und machten anschließend mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse einen Schulrundgang, bei dem sie alle Fachräume und auch das Schwimmbad besichtigen konnten. Dann hielten sie PowerPointPräsentationen, um den deutschen Schülern ihre Heimatstadt, ihre Schule und die japanische Kultur näher zu bringen. Nach einer gemeinsamen Englisch- und Musikstunde, in der gemeinsam getanzt und gelernt wurde, stellten sie schnell fest, dass sich der Unterricht in beiden Ländern besonders darin unterscheidet, dass in Japan der Lehrer mit den Schülern kaum spricht und die Schüler sehr viel schreiben müssen. Bei einem kleinen Imbiss ließen sie sich viele regionale Lebensmittel wie z.B. Trauben und Körnerbrötchen schmecken. Zum Schluss wurde den deutschen Schülern mit dem Kranich die japanische Kunst des Papierfaltens (Origami) und mit den japanischen Schriftzeichen die Kalligrafie (Kunst des Schönschreibens) nähergebracht. Die Verständigung fand auf Englisch und mit Hilfe einer Dolmetscherin statt. Die deutschen Schüler waren sehr überrascht, dass die japanischen Schüler in der Schule Uniformen tragen müssen und sie sich auch nicht schminken dürfen.
Die Loreleyschule freut sich schon auf den nächsten Besuch im kommenden Herbst, denn das Interesse am Kennenlernen der jeweils anderen Kultur ist von beiden Seiten sehr groß. Auch tauschten die Beteiligten Email-Adressen aus und vereinbarten, im Rahmen des UNESCO-Netzwerkes, das gemeinsame Arbeiten an Projekten.
Ein besonderer Dank gilt dem Stadtbürgermeister Manfred Baumert und seiner Mitarbeiterin Pia Martin, die diese interessante Begegnung ermöglicht haben.

Beruf oder Studium?
Loreleyschule bietet Orientierung

Zweite Runde für eine intensive Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe gestartet

Als jüngstes Kind und Herzstück des rheinland-pfälzischen Bildungswesens hat die Realschule plus den Bildungsauftrag, alle Schülerinnen und Schüler theoriebasiert und praxisorientiert auf jede Form beruflicher Tätigkeit vorzubereiten.
Um neben den vielfältigen Formen, sich für das Berufsleben fit zu machen, auch einen erfolgreichen Weg in eine akademische Laufbahn zu sichern, gibt es an der Loreleyschule seit September 2016 die „Initiative Campus-Schule - Fit für die Oberstufe“, kurz ICS genannt. Diese startet nun schon in ihr zweites Jahr. Im laufenden Schuljahr nehmen insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 9 und 10 an dieser besonderen Form der Begabtenförderung teil.
In einer feierlichen Zeremonie unter der Leitung von Projektleiter Torsten Rindsfüsser trugen sich die Schüler und Schülerinnen im Beisein ihrer Eltern und in Anwesenheit von Schulleiter Harald Weise für die Teilnahme an der „ICS 2018“ ein.
Die Schüler und Schülerinnen werden einmal wöchentlich nachmittags in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathematik gefördert sowie mit einer speziellen Themeneinheit „Fit für die Oberstufe“ auf kommende Aufgaben vorbereitet.
Einen wichtigen Aspekt bilden Besuche zur Erkundung und zum Kennenlernen von solchen Schulen und Bildungseinrichtungen in unserer Region, die verschiedene Formen zum Erlangen der Hochschulreife anbieten.
Abschließend erfolgt ein Besuch an der Universität Koblenz, wo es um Einblicke in das Leben und den Alltag Studierender geht. Als Partner der Loreleyschule wird die Uni Koblenz ihren Gästen wieder vielfältige Möglichkeiten bieten, wie beispielsweise Gespräche mit Lehrpersonal im Hochschuldienst, Vorlesungen und Laborbesuche.
Alles in allem bietet die Realschule plus in St. Goarshausen ein interessantes Angebot für Schülerinnen und Schüler, die mit dem Realschulabschluss eventuell eine gymnasiale Oberstufe besuchen möchten, um dann von dort aus entscheidende Schritte in eine chancenreiche und sichere Zukunft gehen zu können.

Voller Einsatz im Weinberg der Loreleyschule

Bei schönem Wetter mit bedecktem Himmel trafen sich am Samstag, den 21.10.17 Eltern und SchülerInnen der Loreleyschule zu einem Sonderarbeitseinsatz.
21 Personen opferten ihren ruhigen Samstagvormittag und traten motiviert an. Unterstützt wurde die Aktion durch einem Mitarbeiter des Bauhofes der Verbandsgemeinde. Zusätzliche Arbeitsgeräte stellte Werner Sopp, Leiter der Naturschutzgruppe FINK, zur Verfügung.
Die Aktion war ein voller Erfolg und tröstete darüber hinweg, dass eine Aktion im vergangenen Jahr wegen starken Regens nach kurzer Zeit abgebrochen werden musste. Durch diese Sondereinsätze werden der Weinbergzaun und das Gelände um den Weinberg offen gehalten. Freischneider, Ast-und Gartenscheren, Hacken, Rechen und Heugabeln kamen zum Einsatz und der entsprechende Abfall wurde mit einem Verkehrsfeuer beseitigt. Alle waren sich einig: Jetzt sieht das Weinberggelände viel besser aus, wenn auch das Freischneiden noch fortgesetzt werden muss.
Wir hoffen, dass nicht nur das erfolgreiche Ergebnis, sondern auch der schöne Ausblick etwas entschädigen konnten.
Abgeschlossen wurde die Aktion mit Würstchengrillen auf dem in einer Projektwoche gemauerten Weinberg-Grill.
Aber es gibt weitere Ziele: Natürlich soll mit Blick auf die UNESCO-Veranstaltung der Loreleyschule am 26. April 2018 der Weinberg und das Gelände drumherum gut präsentiert werden.
Aber er soll eigentlich vielen Zielen dienen: Der Jugend Zugang und persönliche Berührungspunkte schaffen zur Natur des Welterbes Oberes Mittelrheintal und helfen, das typische Kultur-Landschaftsbild wenigstens partiell zu erhalten. Die Option für ein „Grünes Klassenzimmer“ aufrechterhalten. Bienen schützen: Einige Pflanzen im Weinberggelände sind wilde Bienenweiden. In Planung ist eine zusätzliche kultivierte Bienenweide im Schulweinbergsgelände.
Absolut toll wäre es, wenn die BUGA-Planer das Potential des im Besitz der Verbandsgemeinde befindlichen Geländes nutzen und fördern würden.
Träumen darf man, ganz besonders bei dem traumhaften Panorama!

Hein Knack an der Loreleyschule

Erneut begeisterte Heinz Diedenhofen mit seinem Ein-Mann-Animationstheater „Hein Knack“ die Grundschülerinnen und Grundschüler der Loreleyschule. In diesem Jahr sogar gleich mit zwei Vorstellungen!
Für die Erst- und Zweitklässler/innen schlüpfte er in die Rolle des mutigen Schlopi Schlops, der die Kinder auf spielerische, lustige und mitreißende Weise dazu animierte, über Vorurteile und Ausgrenzung nachzudenken.
Schlopse sind merkwürdig scheue Wesen. Sie wollen nicht gesehen werden und bleiben lieber unter sich. Sie mögen es nicht, wenn einer anders ist, und mit Fremden wollen sie schon gar nichts zu tun haben. Nur Schlopi schlägt aus der Art. Er ist neugierig auf die Welt, und dann hat er auch noch viel zu große Füße für einen Schlops! Deshalb wird er auch oft ausgelacht und es wurde ihm sogar verboten, beim Wettbewerb um die große Mäuseleberwursttorte mit dem leckeren rosa Schneckenschleim mitzumachen! Doch Schlopi gibt nicht auf. Um die Aufgaben und Rätsel des Wettbewerbs trotzdem zu lösen, zieht es ihn in die Loreleyschule zu den Menschenkindern. Die sind ihm sehr fremd und er muss mit denen sogar deutsch reden! Aber er überwindet seine Ängste. Schlopi und die Kinder erleben, dass man auch mit Menschen, die ganz anders sind als man selbst, viel Spaß haben und sogar voneinander lernen kann!

In dem Clown-Stück „Gleich knallt’s“ für die Dritt- und Viertklässler/innen ging es um das Thema „Streit und Gewalt“. Was kann man machen, wenn es da einen gibt, der einen verhauen will? Zurückschlagen? Abhauen? Sich verstecken?
Clown Pipo wird von seinem Freund Popi beschuldigt, sein Geheimversteck verraten zu haben, denn plötzlich sind da auf einmal so viele Kinder in der Sporthalle! Das kann doch nur so und nicht anders gewesen sein!
Es entsteht ein heftiger Streit. Dabei wird furchtbar gebrüllt wie ein Werwolf, es wird als Cowboy mit der Pistole oder auch als Supermann mit der starken Faust gedroht. Sogar mit dem Zauberschwert versucht Pipo sich gegen Popi zu wehren. Aber alles nützt nichts. Mithilfe der Kinder merkt Pipo, dass es so nicht weitergehen kann. Zank, Streit und Gewalt sind richtig doof und es ist doch viel besser, sich zu vertragen. Schließlich sagt Pipo am Schluss sogar selbst: „Das Schöne am Vertragen ist, dass man nachher wieder befreundet ist!“ Mit seiner Aufführung hat der Schauspieler die Kinder nicht nur begeistert und fasziniert, es ist ihm auch gelungen, die Kinder gekonnt in das Spiel einzubeziehen, sie von ihren eigenen Erfahrungen erzählen zu lassen, sie zum Nachdenken zu bewegen und Auswege aus Wut und Aggression zu finden.
Möglich gemacht wurden die beiden Vorstellungen durch das Team der Jugendpflege/Jugendschutz des Rhein-Lahn-Kreises und durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Loreleyschule.

Die erste Woche an der Loreleyschule

Am Dienstag, den 15.08.2017, wurden 47 neue Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen an der Loreleyschule begrüßen. Nachdem die Schule erkundet, erste neue Kontakte geknüpft und viel Organisatorisches erledigt wurde, standen am Mittwoch und Donnerstag Aktionen in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit auf dem Plan.
Im Fokus stand hierbei erst einmal das gegenseitige Kennenlernen. Bei abwechslungsreichen Kennlernspielen konnten sich die Schülerinnen und Schüler ein wenig näherkommen und sich untereinander austauschen. Auch das Namenlernen wurde sowohl den Kindern als auch den Lehrern durch die unterschiedlichen Spiele enorm erleichtert.
Im Anschluss daran sollte nun die Klassengemeinschaft gestärkt werden. Dafür hatten die beiden Schulsozialarbeiterinnen Frau Lohse und Frau Schröder mehrere Spiele zum sozialen Lernen vorbereitet.
Das Spiel „Tower of Power“ hat beiden Klassen sehr viel Spaß gemacht. Hierbei ging es darum, acht Holzklötze aufeinanderzustapeln, um einen möglichst hohen Turm zu bauen. Klingt erst mal einfach, allerdings sollten die Kinder bald feststellen, dass dies nicht der Fall war. Alle Kinder bekamen eine Schnur in die Hand, die an einer kleinen Holzscheibe in der Mitte zusammengehalten wurden. An der Holzscheibe war ein Trapez aus Draht befestigt, mit dem die einzelnen Holzklötze angehoben und aufeinandergestapelt werden mussten.
Zuerst verlief das Spiel hektisch. Jeder versuchte alleine ans Ziel zu kommen und so passierte es schnell, dass der erste Holzklotz umfiel und damit ein kleiner Traum zerplatzte. Aber nach und nach fingen die Kinder an miteinander zu kommunizieren, Fehler wurden besprochen und neue Vorgehensweisen diskutiert. Mit viel Durchhaltevermögen, das auch dadurch zustande kam, dass man das Team nicht im Stich lassen wollte, kamen die Schülerinnen und Schüler letztendlich zum Ziel. Eines war nach diesem Spiel ganz klar: Nur wenn alle zusammenarbeiten, kann diese Aufgabe gelingen. Mit dieser Erkenntnis gingen die Kinder mit viel Elan an die anderen Spiele, die sie manchmal fast zum Verzweifeln gebracht hätten.
Zum Ende der zwei ereignisreichen Tage ging es in die Klasse. Hier sollte in der nächsten Woche der Alltag beginnen und Unterricht stattfinden. Aber was braucht man den für guten Unterricht? Na klar, ein paar Regeln, damit man gut zusammen lernen kann. Auch bei dieser Aufgabe standen die beiden Schulsozialarbeiterinnen zur Verfügung. Gemeinsam mit der Klasse überlegten sie, was man machen muss, um eine „gute Klasse“ zu sein. Die Aussagen wurden auf einem Plakat festgehalten und wie ein Vertrag von allen Schülerinnen und Schülern unterschrieben.
So gingen zwei tolle Tage zu Ende, aus denen alle Beteiligten viel mitnehmen konnten. Damit die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit nicht abrupt endet, nehmen sich die Fünftklässler eine Stunde in der Woche Zeit, die gemeinsam mit der Schulsozialarbeit gestaltet wird.

Bundesjugendspiele an der Loreleyschule
„Höher, schneller, weiter!!!“

Diese Anfeuerungsrufe schallten in der dritten Schulwoche des neuen Schuljahres über das Sportgelände der Loreleyschule, als die diesjährigen Bundesjugendspiele Leichtathletik durchgeführt wurden.
Die Realschüler absolvierten ihren Dreikampf am Donnerstag, den 31.08.2017, bei leider etwas durchwachsenem Wetter. Aber auch von einigen Regentropfen ließen sich die Sportlerinnen und Sportler nicht abhalten, bestmögliche Leistungen zu erzielen. Es konnten 22 Ehrenurkunden und zahlreiche Siegerurkunden vergeben werden.
Die Grundschüler kämpften am Freitag, den 01.09.2017, in den Disziplinen Sprint, Schlagballweitwurf, Weitsprung und den 800/1000m-Läufen um die begehrten Urkunden. Zum Glück spielte diesmal das Wetter mit! Nach dem morgendlichen Nebel zeigte sich sogar die Sonne und so waren die Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler optimal.
Mit viel Freude und sportlichem Ehrgeiz waren alle am Start und gaben ihr Bestes. Zur Siegerehrung konnten in der Grundschule 44 Ehrenurkunden überreicht werden.
Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler!

Begrüßung der "Neuen" in der Realschule plus

„Herzlich Willkommen“ hieß es am 15.08.2017 an der Loreleyschule St. Goarshausen für 47 neue Fünftklässler.
Die Begrüßungsfeier fand in der eigenen Sporthalle statt, zu der die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern eingeladen waren.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 hatten gemeinsam mit ihren Klassenlehrern ein besonders abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm einstudiert, welchem die Neulinge sehr gespannt folgten. Neben dem Vortrag des Loreleyliedes und einem Buchstabensalat führten musikalische Tänze durch das abwechslungsreiche Programm. Der Rektor der Loreleyschule, Herr Weise, hieß die Fünftklässler ebenso herzlich willkommen wie der SEB-Vorsitzende Manfred Räder, der Verbandsbürgermeister Werner Groß und der Vertreter des Fördervereins Dieter Clasen. Nach diesem gelungenen Auftakt kam es zum Höhepunkt der Veranstaltung: „Wer kommt in welche Klasse?“.
Dieses Geheimnis wurde durch ein Luftballonbad gelüftet. Die Schülerinnen und Schüler mussten dort ihren Namen auf einem der Luftballons finden und diesen zum Platzen bringen. In den Luftballons befand sich ein Zettel mit der jeweiligen Einteilung der Klassen 5a und 5b.
Sebastian Linden (5a) und Christina Schuler (5b) gingen dann gemeinsam mit ihren Schützlingen in die neuen Klassen, während die Eltern in der Mensa vom Schulelternbeirat mit belegten Brötchen und Kaffee versorgt wurden.

Einschulungsfeier am 15.8.2017 an der Loreleyschule
55 neue Grundschulkinder am Start zum „Ernst des Lebens“

Die Einschulung unserer jüngsten Schulkinder fand, wie alljährlich, in einem feierlichen Rahmen am 15.8.17 statt. Insgesamt 55 Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Eltern und Familie rückten auf der Tribüne der geschmückten, brechend gefüllten Sporthalle zusammen und die „Bühnenseite“ füllte sich mit Kindern der Klassen 2 und 3, Ehrengästen und Lehrkräften.
Als Willkommen sangen alle Kinder der Klassen 2a, 2b und 2c gemeinsam ihr Lied „Wir begrüßen euch“. Die Primarstufenleiterin Gudrun Teck-Sauerwein übergab das Mikrofon nach ihren einleitenden Worten an Schulleiter Harald Weise, der besonders die Einschulungskinder herzlich begrüßte und -sichtlich gerührt- vom „Ernst des Lebens“ sprach. Als Vertreter der Verbandsgemeinde überbrachte Bürgermeister Groß Glückwünsche und freute sich über die vielen Erstklässlerinnen und Erstklässler. Danach begrüßte Herr Räder, Mitglied des Schulelternbeirates, alle neuen Kinder und ihre Eltern und wünschte eine schöne Schulzeit. Im Namen des Fördervereins der Loreleyschule grüßte ihr Vorsitzender, „Altbürgermeister“ Clasen, und wünschte alles Gute für die Zukunft.
In einem bunten Programm sangen die Klassen 2b und 2c „Hallo, Hallo!“, die Klasse 2a sang „Das Lied über mich“. Die Klasse 3a spielte das lustige Theaterstück „Vom Ernst des Lebens“, in dem sich der Banknachbar Ernst (mit Gummibärchen) wirklich als der netteste Ernst des Lebens herausstellte . Im stimmungsvollen Spiellied „Die Rübe“ überbrachte die 3b die Botschaft „Gemeinsam sind wir stark“ und wünschte allen am Schluss, jederzeit alle Rüben…äh…alle Herausforderungen zu meistern. „Das Mäuse-ABC“ der Klasse 3c gab am Schluss mit bunten Reimen einen Überblick über das ABC.
Dann folgte der Höhepunkt: Das öffentliche Aufrufen der Erstklasskinder! Fr. Teck-Sauerwein stellte die Klassenleiterinnen Fr. Schwickert (1a), Fr. Börner (1b) und Fr. Bernhard (1c) und „ihre“ Buspaten, Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, vor. Dieser Dienst der „Großen“ in den ersten Wochen ist eine unschätzbare Hilfe ist und wir alle sind sehr dankbar dafür.
Alle Kinder wurden von ihren Lehrerinnen herzlich begrüßt. Nach Überreichen der kleinen Bastelgeschenke der Klassen 3a, 3b und 3c füllte sich die Bühne mit Eltern und Familie. Nach den offiziellen Schulfotos gab es wieder ein Blitzlichtgewitter, als Eltern und Verwandte die Gelegenheit für Fotos zur Erinnerung an diesen ganz besonderen Moment nutzten. Anschließend wurden die Kinder zur ersten Schulstunde in den Klassenraum geführt, nun ja, zum Ernst des Leben. Aber so lässt sich der doch wirklich gut angehen!
Die Eltern hatten währenddessen Gelegenheit zum Kaffeetrinken, ein Angebot des SEB.

Loreleybild für das neue Hausaufgabenheft gesucht!

Wer war das eigentlich, die Loreley? Eine Nixe, eine Hexe, eine Fee…? Und wie sah sie überhaupt aus?
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Kinder der beiden dritten Klassen der Loreleyschule gegen Ende des letzten Schuljahres. Ein neues Titelbild für das Hausaufgabenheft im kommenden Schuljahr sollte gestaltet werden. Der Fantasie der damaligen Drittklässler waren keine Grenzen gesetzt. So entstanden viele kreative und schöne Bilder. Aber nur eines der kleinen Kunstwerke konnte genommen werden und so fiel die Auswahl sichtlich schwer. Das Gewinnerbild, eine Loreley in leuchtenden Farben mit goldenem Haar, gezeichnet von Luca Metzinger aus der 4a, ist nun auf dem Deckblatt des neuen Hausaufgabenheftes der Grundschule zu sehen. Aber auch das Bild von Christopher Wagner aus der 4b, welches das Titelblatt nur knapp verpasste, wurde von der Primarstufenleiterin Frau Teck-Sauerwein lobend erwähnt. Beide Künstler erhielten als Preis einen Büchergutschein. Die übrigen „Loreleykunstwerke“ können ebenfalls bewundert werden, denn sie schmücken die Flure der Grundschulgebäude an der Loreleyschule.
Wir wünschen den Kindern viel Spaß mit dem neuen Hausaufgabenheft und natürlich ein spannendes und erfolgreiches Schuljahr!

Grundschule der Loreleyschule: Zweiter Vorlesewettbewerb 2017
„Kleine“ Leseanfänger ganz groß!
Erster Platz für Amelie Gunkel (2a)

Nach der Stufe 4 im März zeigten gegen Ende des 2. Schuljahres nun die 2. Klassen ihr Können. Auf der Grundlage der in (beinahe) zwei Grundschuljahren erworbenen enormen Lesefähigkeiten bildet der traditionelle Vorlesewettbewerb der 2. Klassen für unsere kleinen Leseanfänger einen Höhepunkt.
Nach spannenden Vorentscheidungen in den Klassen 2a, 2b und 2c traten die beiden besten Lesekinder jeder Klasse vor eine fünfköpfige Jury unter Beteiligung der stellvertretenden Schulleiterin, Frau Schleif, und Frau Voss vom katholischen Pfarramt, ehemaliger Leiterin der Bücherei St. Goarshausen. Bewertet wurden Lesefluss, Betonung, deutliches und lautes Lesen.
Zunächst lasen alle sechs Kinder aus ihrem ausgewählten „Lieblingsbuch“ sehr gut vorbereitet, fließend und mit toller Betonung vor. Es folgte die zweite Runde mit einem unbekannten, neu erschienenen Buch, dem Werk „Der halbste Held der ganzen Welt“ von Andrea Schomburg. Die „Pflichtlektüre“, mitreißend, aber einiges abverlangend, wurde mit guten Ergebnissen bewältigt und Frau Schleif lobte die Leistung der Kinder.
Das Publikum, bestehend aus jeweils einem Teil der beteiligten Klassen, hörte den Lesevorträgen sichtlich beeindruckt zu und applaudierte immer wieder begeistert.
Die Zusammenstellung der Jurypunkte ergab, was nicht verwunderte, teilweise dicht beieinander liegende Ergebnisse und führte zu folgender Platzierung: 1. Platz: Amelie Gunkel (2a), 2. Platz: Nila Grabowski (2a), 3. Platz: Finn-Marlon Hergenhahn (2b). Die Plätze 4, 5 und 6 belegen Adrian Börner (2c), Diego Krotosz Sereno (2b) und Lilly Bussian (2c).
Alle Kinder erhielten Urkunden und Preise: Der 1. bis 3. Platz wurde mit Büchergutscheinen im Wert von 15, 12 und 10 Euro prämiert. Für den 4., 5. und 6. Platz erhielten die Kinder ein „Trostbuch“ aus einer kleinen Auswahl.
Wir danken dem Bücherland Nastätten für Beratung und Unterstützung.

Verabschiedung der Grundschüler der Loreleyschule

Sehr aufgeregt kamen die Kinder der vierten Klassen der Loreleyschule am 30.06. morgens in die Schule. Endlich der letzte Schultag – ja, sogar der letzte Schultag in der Grundschule!
Gespannt auf die Zeugnisse, aber auch auf ihre Abschlussfeier begaben sich die drei vierten Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen in die Turnhalle. Dort warteten schon die Eltern, Angehörige, Vertreter vom SEB, der Verbandsgemeinde, dem Förderverein und weitere Lehrer.
Gemeinsam mit der Klassenstufe 3 gestalteten die Viertklässler ein abwechslungsreiches Programm mit Gesang, Tanz und Trommelbeiträgen. Natürlich immer im entsprechendem Outfit. Der Schulleiter Herr Weise, Herr Clasen vom Schulförderverein, Herr Kring als Vertreter des Schulträgers und Herr Reder vom SEB hatten Gelegenheit Grußworte an alle Anwesenden zu richten. Auch den unterrichtenden Fachlehrern wurde für ihre Arbeit gedankt.
Durchs Programm führten Jannes, Niklas und Cem selbstständig und sehr professionell. Doch der Höhepunkt war die Ausgabe der Zeugnisse. In bunten Mappen erhielten die Kinder bei viel Applaus ihre Zeugnisse. Danach ging es ein letztes Mal in die Klassenräume. Nun konnten sich die Klassenlehrerinnen und Schüler sowie Eltern noch einmal ganz persönlich verabschieden.
So mancher konnte die Tränen nicht zurückhalten, geht doch jetzt ein ganzes Stück Vertrautheit zu Ende.
Aber die Kinder sind gut gerüstet.
Tschüss Grundschule!

Festliche Abschlussfeier der Loreleyschule
85 Neunt- und Zehntklässler/innen verabschieden sich

Im Gemeindezentrum Bornich begingen die Neunt- und Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule ihren Berufsreifeabschluss bzw.
den Qualifizierten Sekundarabschluss I. Bereits am Vortag hatten die Abschlussklassen in der Turnhalle der Loreleyschule mit einem gigantischen Programm unter dem Motto „BREXIT“ ihren letzten Schultag, den Spaßtag, gefeiert. Mit dabei waren die Queen, Lord Nelson, englische Wachsoldaten, Bodyguards, ein Barkeeper, schottische Freiheitskämpfer, und sogar die Kutsche für Ihre Majestät und den Admiral standen bereit, unter dem Jubel von fähnchenwinkenden Schülerinnen und Schülern der gesamten Schulgemeinschaft zur Turnhalle zu fahren.
Einen Tag später hieß es dann für 85 Schülerinnen und Schüler Abschied zu nehmen von der Loreleyschule. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin, Frau Schleif, bekundeten Herr Groß für die Verbandsgemeinde Loreley, Herr Clasen als Vorsitzender des Fördervereins und Sabine Gerl, Vorsitzende des Schulelternbeirats, ihre Glückwünsche zum Schulabschluss.
Die Abschlussklassen boten im Anschluss ein abwechslungsreiches und gelungenes Rahmenprogramm. Witzige Videos, Diashows, Klaviervorträge und ein Loreleyschul-LehrerInnen-Award (LoLA) zeigten Qualitäten der jungen Menschen auf, die im Schulalltag manchmal im Hintergrund stehen. Die Klassenleitungen gingen in ihren Abschlussreden auf den Werdegang ihrer Schützlinge ein und ernteten auch hier und da ein herzhaftes Lachen des Publikums.
Herr Rindsfüsser, Leiter der Campus Initiative, verlieh anschließend Urkunden an 22 Schüler und Schülerinnen der Stufen 9 und 10, die im vergangenen Schuljahr Teilnehmer/innen von Nachmittagskursen mit dem Titel „Fit für die Oberstufe“ waren.
Höhepunkt war die Zeugnisvergabe, durchgeführt von den Klassenleitungen, Herrn Erlei (9a), Frau Sesterhenn (9b), Herrn Schuler (9c), Herrn Sistenich (10a) und Frau Schlegel (10b). Ehrungen für besondere Leistungen erhielten Vanessa Spriestersbach (10a) und Maximilian Günsch (10b).
Nach dem offiziellen Teil wurden die Absolventen, Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Lehrkräfte zum Buffet mit Sektempfang ins Foyer eingeladen.
Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diese würdevolle Entlassfeier und den vorangegangenen Spaßtag zu unvergesslichen Momentan werden ließen.

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Loreleyschüler der Realschule plus Loreley in Berlin

Abschlussfahrt nach Berlin – das Highlight am Ende der 10. Klasse.
Die Unterbringung im Meininger Hotel am Prenzlauer Berg war der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung des sogenannten „Prenzel“, eines typischen familienfreundlichen Berliner Kiez. Von dort ging es zur Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße, die sich auf eine Länge von 1,4 km auf dem ehemaligen Grenzstreifen erstreckt. Ein Besuch im Bundestag bot den Jugendlichen die Gelegenheit, auf der Besuchertribüne des Plenarsaales Informationen über Geschichte, Architektur, Sitzordnung und Besonderheiten des historischen Gebäudes zu erfahren. Außerdem konnten sie während eines Informations-gesprächs mit Herrn Jahreiß, einem Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Fuchs, über die aktuelle Europapolitik und vor allem den Brexit diskutieren. Berlin zeigte sich beim anschließenden Besuch der Glaskuppel bei Sonnenschein und blauem Himmel von seiner besten Seite.
Beim Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, ehemaliges Untersuchungsgefängnis der Stasi, schilderte ein Ex-Häftling den Schülern die psychischen Foltermethoden, die er erdulden musste, aus eigener Sicht so drastisch, dass alle betroffen waren. Weitere Programmpunkte waren der Besuch der Ausstellung „Körperwelten“ am Alexanderplatz, ein Spaziergang in Kreuzberg und an der East Side Gallery und eine Schifffahrt auf der Spree.
Trotz des reichhaltigen Programms blieb natürlich noch Zeit für Shopping und eigene Erkundungen. Der Besuch der „D-Light“ Diskothek gehörte zum Abendprogramm der Schulfahrt. Hier konnte nach Lust und Laune „abgedanced“ werden. Alle waren sich nach dieser Reise einig: Berlin war spitze! Unsere Klasse ist es auch!

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„Schiff Ahoi“ - Loreleyschule auf großer Fahrt

Die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule durften am 30. Mai die Schulranzen zu Hause lassen, denn der traditionelle „Tag der Region“ wurde als Schulausflug per Schiff durchgeführt, um unser schönes Welterbetal am Mittelrhein zu erkunden.
Zwei Schiffe erwarteten die fast 500 Kinder in St. Goarshausen am Rheinufer: die „Confluentia“ für die Grundschüler und die „Loreleystar“ für die Realschüler. Gemeinsam starteten sie bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Koblenz. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nicht nur die Schiffe zu erkunden, sondern auch die wunderschöne Aussicht auf das reizvolle Mittelrheintal mit seinen Burgen zu genießen.
Verschiedene Haltepunkte auf dem Weg nach Koblenz wurden genutzt, um zu einer Entdeckungstour in die Umgebung auszusteigen. So waren z.B. die Marksburg in Braubach, die feindlichen Brüder in Kamp-Bornhofen oder auch die Städte Boppard oder Lahnstein lohnende Ziele, um Besichtigungen, Burgführungen oder andere Unternehmungen durchzuführen. Natürlich durften bei diesen sommerlichen Temperaturen viel leckeres Eis oder auch ein Fußbad im Rhein zum Erfrischen nicht fehlen. Einige Klassen fuhren bis nach Koblenz, um dort das deutsche Eck oder andere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Am Nachmittag sammelten die beiden Schiffe die Schülerinnen und Schüler an den Haltepunkten wieder ein. Jede Klasse wurde auf ihrem Schiff begeistert empfangen und die schönen Erlebnisse wurden sofort während der Fahrt mit viel Freude untereinander ausgetauscht.
Bei der Ankunft am Rheinufer in St. Goarshausen waren sich alle einig:
Dieser Schulausflug der besonderen Art war ein toller Tag für die gesamte Loreleyschule!!!

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Acht neue SchulsanitäterInnen für die Loreleyschule

Am 07.06. legten 8 SchülerInnen der Loreleyschule erfolgreich ihre Prüfung zur/zum Schulsanitäter/in bzw. zur/zum Ersthelfer/in im Schulsanitätsdienst ab und unterstützen ab sofort den bereits seit 3 Jahren aktiven Schulsanitätsdienst an der Loreleyschule St. Goarshausen.
Seit 2014 bilden die Malteser Rhein-Lahn bereits SchulsanitäterInnen an der Schule aus. Im Jahr 2016 entstand eine Kooperation mit der Lebenshilfe Rhein-Lahn: Seither richtet sich das Angebot sowohl an RegelschülerInnen wie auch an SchülerInnen mit Förderbedarf, die Ausbildung erhielt einen inklusiven Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht stets das gemeinsame Lernen, Erleben, Üben und Handeln von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung.

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Bewerbungstraining an der Loreleyschule

Am 20.02.2017 besuchten 6 MitarbeiterInnen der Nassauischen Sparkasse die Loreleyschule, um mit den SchülerInnen der 9b den ganzen Vormittag ein Bewerbungstraining durchzuführen. Es wurden 3 Workshops angeboten: Verkaufsgespräch, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch mit Gruppendiskussion.

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Stufe 10 der Loreleyschule in Mainz
Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit Roger Lewentz

Im Januar besuchten 2 Klassen der Loreleyschule auf Einladung des Landtagsabgeordneten ihres Wahlkreises, Roger Lewentz (SPD), die Landeshauptstadt Mainz. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Matthias Erlei, Waltraud Schlegel und dem ehemaligen Konrektor Volker Bernhard. Die Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule erhielten die Gelegenheit, den Plenarsaal zu besichtigen und anschließend mit Roger Lewentz über politische Themen zu diskutieren. Begleitet wurde die Gruppe vom Studentischen Mitarbeiter Yascha Buttkereit.
Trotz des Schneechaos am frühen Morgen kamen die Teilnehmer heil am Bahnhof in St. Goarshausen an und konnten ihre Reise nach Mainz von dort aus fortsetzen. Ralph Schrader, Mitarbeiter der Landtagsverwaltung, empfing die Gruppe. Im Steinsaal erfuhren die Jugendlichen einiges über die Geschichte des Gebäudes. Besonderes Highlight war der Plenarsaal, wo man für eine Stunde die Plätze der Abgeordneten einnehmen konnte. Ralph Schrader führte die Realschüler/innen anschaulich in die Welt der Plenarsitzungen ein. So erfuhr man, dass es nicht nur eine strenge Sitzordnung gibt, sondern sehr viele Regeln hier das politische Miteinander bestimmen und die Redezeit überaus genau vorgegeben ist. Lediglich Ministerpräsidentin Dreyer wird nicht unterbrochen, wenn ihre Rede länger dauert.
Nach dem Besuch des Plenarsaals und dem anschließenden Mittagessen begrüßte dann der Landtagsabgeordnete Roger Lewentz die von ihm eingeladenen Gäste der Loreleyschule. Die Themen waren bunt gemischt und reichten von Fragen zur Rheinbrücke und dem Güterverkehr am Rhein bis zur aktuellen Sicherheitspolitik und dem Einsatz von Bodycams. Der Innenminister erläuterte dazu, dass er die Ergebnisse der Pilotphase der Bodycams am übernächsten Tag dem Innenausschuss vorstellen werde. Kosten für weitere 150 Bodycams seien im Entwurf für den Doppelhaushalt 2017/18 vorgesehen. Im Gespräch wurde deutlich, dass Roger Lewentz sich nicht nur sehr stark mit der Region identifiziert, sondern auch engagiert für die Belange der Menschen in diesem Bereich eintritt.
Mit einer Menge neuer Eindrücke traten die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule mit ihren Lehrkräften am frühen Abend den Heimweg nach St. Goarshausen an. Dem Besuch im Landtag von Rheinland-Pfalz wird dann für eine der beiden Klassen im Mai der Besuch des Deutschen Bundestages in Berlin folgen.

Bundesfreiwilligendienstler an der Loreleyschule

Drei Stellen für "Bufdis" wurden vom Schulträger der Loreleyschule beantragt und auch genehmigt. Die erste Stelle wird in Kürze besetzt.

Zeitungsbericht vom 27.12.2016:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Interesse an dieser Form der Mitarbeit? Die Schulleitung (06771/ 939310) informiert gern über Umfang, Ausgestaltung und Aufgabengebiete.

Auf dem Weg zur mitarbeitenden UNESCO-Schule

Nachdem die Loreleyschule seit mittlerweile zwei Jahren interessierte UNESCO-Projektschule ist, wurde der Antrag gestellt, mitarbeitende Projektschule zu werden.

Zeitungsbericht vom 5.1.2017:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Ein Samstag im Advent –
Schulgemeinschaft der Loreleyschule stimmt sich auf die Vorweihnachtszeit ein

Am Samstag, den 03.12.2016 verwandelten sich die Schulgebäude der Loreleyschule wieder einmal in eine wunderbare Weihnachtswelt. Traditionell im zweijährigen Rhythmus veranstalteten das Kollegium, Schülerschaft und Eltern wieder den „Samstag im Advent“, bei dem es allerlei zu entdecken und erleben gab. Alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte gaben sich größte Mühe, um den Klassenräumen und Fluren durch liebevoll hergestellte Dekoration ein weihnachtliches Flair zu verleihen.
Für die Kinder der Grundschule sowie die Vorschulkinder und deren Eltern begann der Morgen mit dem Weihnachtstheater „Der König und die Weihnachtsbäcker“. Manfred Kessler vom Theater Chapiteau schaffte es, sein Publikum durch Lieder, Witze und seine tolle Schauspielkunst in seinen Bann zu ziehen. Im Anschluss begann dann das Treiben auf dem gesamten Schulgelände. Jede Klasse bereitete Mitmachangebote sowie Köstlichkeiten jeglicher Art vor. In der Grundschule konnte man neben verschiedenen Waffeln auch Kuchen, Schneemannsuppe und sogar gebrannte Mandeln genießen. Besonders schön anzusehen waren auch die verschiedenen Bastelangebote, zu denen die Klassen die Besucher einluden. Es konnten Windlichter verschiedenster Arten hergestellt werden sowie Christbaumschmuck, Weihnachtskarten, blinkende LED-Schneemänner und niedliche Elche aus Blumentöpfen. Auch zum gemeinsamen Singen und Vorlesen wurden die Besucher eingeladen. Natürlich gab es auch von den Klassen der Realschule plus allerlei zu erleben. Für die Adventszeit zu Hause konnte man einen Weihnachtsduft im Glas herstellen, selbst Kerzen und Duftkerzen gießen, Kekshäuser bauen sowie Weihnachtsdeko verschiedenster Art herstellen. „Olaf“, den Held des Filmes „Die Eiskönigin“, boten die Schulsozialarbeiterinnen zum Basteln an.
Für das leibliche Wohl war natürlich auch hier gesorgt, denn man konnte sich unter vielen verschiedenen süßen und herzhaften Speisen das Passende auswählen. Auch der Schulelternbeirat unterstützte die Loreleyschule wieder mit der Organisation einer Wichteltombola und des Verkaufs der Kuchen, die von Eltern gespendet wurden.
Die Schulgemeinschaft der Loreleyschule bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Besuchern, die den Tag durch ihre Anwesenheit und ihre Spenden zu einem ganz besonderen Erlebnis werden ließen.
Ein besonderer Dank geht an die Gärtnerei Storm in Kamp-Bornhofen für das Spenden der Blumen sowie das Alten- und Pflegeheim Haus Marienberg in Kamp-Bornhofen für das Spenden der leckeren Kartoffelsuppe.
Während die Hälfte des Erlöses dieses Tages zur Ausgestaltung des Schullebens verwendet werden soll, wird die andere Hälfte der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke gespendet.

Impressionen vom 'Tag im Advent':

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Loreleyschüler besuchen Lahnsteiner Ausbildungsmesse

Am Mittwoch, den 09.11. besuchten die Neuntklässler/innen der Loreleyschule die Ausbildungsmesse in der Stadthalle Lahnstein. Pünktlich zu Messebeginn stürmten die interessierten Schüler/innen die Ausstellungsfläche, um die zahlreichen Mitmach- und Informationsstationen anzulaufen. Bei den Loreleyschüler/innen standen die Informationsstände der industriellen Berufe, die Ansprechpartner/innen von Polizei und Zoll und die Vertreter/innen der Banken hoch im Kurs. Bepackt mit zahlreichen Broschüren, der einen oder anderen Kontaktadresse und vereinbarten Praktikumsterminen traten die Lerngruppen die Rückreise nach St. Goarshausen an.
Jedes Jahr werden die Ausbildungsmessen und Jobbörsen der Region von den neunten und zehnten Klassen im Rahmen der Berufsbildung besucht und im Unterricht an der Loreleyschule vor- und nachbereitet.

Innenminister besucht Loreleyschule
Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 im Gespräch mit Roger Lewentz

Am 9. November, dem deutschen Schicksalstag, hatten die Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule die Gelegenheit, mit dem Minister des Innern und für Sport, Roger Lewentz, über die Zukunft der Region Oberes Mittelrheintal zu diskutieren.
Der Schulbesuchstag der Abgeordneten des Landes findet traditionell an diesem Datum statt, dem Tag glücklicher und schrecklicher Momente der deutschen Geschichte.
Aus diesem Grunde begann die Veranstaltung mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 und den Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Ebenso thematisiert wurde die Ausrufung der ersten deutschen Republik durch Philipp Scheidemann 1918, aber auch der Fall der Berliner Mauer 1989 als Meilensteine der demokratischen Entwicklung.
Im anschließenden Gespräch mit dem Minister wurde deutlich, dass Roger Lewentz sich nicht nur sehr stark mit der Region identifiziert, sondern auch engagiert für die Belange der Menschen in diesem Bereich eintritt. Gut vorbereitet auf diesen besonderen Gesellschaftslehreunterricht, nutzten die Jugendlichen dann auch die Gelegenheit ihre Fragen und Bedenken zur aktuellen Landespolitik loszuwerden.
„Wird es tatsächlich ab 2017 Nachtfahrverbote bzw. Tempolimits geben, wenn nicht mindestens 50% der Güterzüge der Deutschen Bahn mit leiseren Bremssystemen ausgestattet werden?“ Dies war eine der Fragen, die den jungen Menschen auf den Nägeln brannte, und die der Minister mit einem klaren Ja beantwortete. Informationsbedarf hatten die Loreleyschüler auch bezüglich der Entwicklung des Planungsvorhabens zum Bau der Mittelrheinbrücke. Auch die Situation der Fährbetreiber wurde hierbei diskutiert. Ein weiteres aktuelles und regionales Thema war die Neugestaltung des Loreley Plateaus. Minister Lewentz machte dazu den interessanten Vorschlag, einen Referenten in die Loreleyschule einzuladen, der das Planungsvorhaben detailliert erläutern kann. Wie vernetzt all diese Themen untereinander sind, konnten die Loreleyschüler anhand der Zukunftsvision „Buga 2031“ erkennen. Ob Erhaltung des Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal, Rheinbrücke, Neugestaltung des Loreleyplateaus, erforderlich ist das Mitdenken und –gestalten jedes Einzelnen. Und Roger Lewentz animierte und ermutigte die Jugendlichen dazu, aktiv und kreativ die Belange der Region mitzutragen und an politischen Entscheidungen teilzunehmen.

Kabarettistische Autorenlesung:
Geschichtenerzähler Ibo an der Loreleyschule

Ibo: „Kassi kassi?“ Kinder:„Kassi kalo“! („Bring die Geschichte runter zu uns…“)
Dieses Jahr erlebten die SchülerInnen der 3. und 4 Klassen eine ganz besondere Autorenlesung: Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche 2016 besuchte Ibrahima Ndiaye („Nennt mich Ibo.“) am 28.09.2016 die Grundschule der Loreleyschule mit 2 Lesungen. Der aus dem Senegal stammende Saarbrücker lebt seit seinem Studium der Germanistik seit über 28 Jahren in Deutschland. Er schafft in seinen szenischen Lesungen eine interkulturelle mitreißende Mischung aus kindgemäßem Humor, Bewegung, Informationen und musikalischen Einlagen.
Ndiaye erzählte von seinem Leben in Afrika als kleiner Junge, seiner Familie, seiner Großmutter, einer berühmten Märchenerzählerin, deren Geschichten und Märchen er schließlich aufzuschreiben begann. Er liest u.a. aus seinem Buch „Mini-Mini. Die Schlange, die Füße haben wollte“ vor. In Ibos senegalesischen Geschichten spielen die Tiere des Landes -Löwe, Affe, Elefant, die „gemeine Hyäne“, der listige Hase- eine wichtige Rolle. Wie zum Beispiel in der Geschichte „Dikum Dakum, die geheimnisvolle Zauberformel“ helfen sich die Tiere gegenseitig: „Helft euch und alles wird gut“ ist die Botschaft. Teilweise wurden Erzählungen auch szenisch nachgestellt unter Mithilfe des halben Auditoriums, was überraschend gut klappte und sehr lustig war. Begleitet waren die Aktionen, Lesungen und Märchen von mitreißenden rhythmischen Trommeleinlagen oder unterlegt von der eine faszinierende Erzählwirkung entfaltenden „Kalimba“, einem Instrument aus einer Kokosnuss Natürlich wurden auch afrikanische Lieder gesungen. Methodisch geschickt spricht Ibo die Kinder in sehr abwechslungsreicher Weise auf verschiedenen Ebenen an und erntete viele, viele Lachsalven. Er wurde mit voller Aufmerksamkeit belohnt und begeisterte nicht nur die Kinder. Ibo brachte ganz „nebenbei“ Einblick in Lebensweise und Gefühle der afrikanischen Kultur, die so viel Fröhlichkeit bereitete. Und irgendwie kam einem dann doch manches menschlich und vertraut vor…eben wie bei uns.
Die Autorenbegegnungen stehen an der Loreleyschule inzwischen in einer langjährigen Tradition und werden zur Förderung der Lesemotivation durchgeführt. Die Veranstaltung wird bezuschusst vom Bödecker-Kreis und vom Förderverein der Loreleyschule, so dass je Kind ein Kostenbetrag von 1,00 Euro anfällt.

3. Schulpolitisches Gespräch mit großen Themen
Gemeindevertreter und Schule besprachen Zukunftsthemen der Loreleyschule

Zum nunmehr 3. Mal fand an der Loreleyschule in St. Goarshausen ein schulpolitisches Gespräch zwischen den Verbandsgemeinderäten und den Vertretern der Schule statt. Im Mittelpunkt der mehrstündigen Unterredung standen schulinhaltliche als auch materiell-technische Themen. So wurde seitens der Schule und der Verbandsgemeinde hervorgehoben, dass für das kommende Jahr eine Anerkennung als Ganztagsschule im Sekundarstufenbereich immer wahrscheinlicher wird. Ein entsprechendes Ministerschreiben liegt der Gemeindeverwaltung vor.
leiben die Anmeldezahlen für die Ganztagsbetreuung in der Realschule plus weiterhin so, wie in den letzten beiden Jahren, dann kann die Loreleyschule bald auf eine bessere Personal- und Finanzausstattung vom Land hoffen und der Schulträger würde damit ebenfalls finanziell entlastet.
Ein wichtiges Projekt stellt zukünftig neben der bewährten Form der Förderung von Schülern mit Lernschwierigkeiten die Begabtenförderung dar. Mit der Initiative „Campus-Schulen“ bietet man den Jugendlichen ab der Klassenstufe 9 eine zusätzliche und interessante Förderung ihrer Talente und Begabungen an. Teilnehmende dieses Vorhabens werden gezielt in bestimmten Kompetenzen gefördert und lernen das Arbeiten und Leben nach dem Realschulabschluss an weiterführenden Schulen und Hochschulen kennen. So wird der Weg nach dem Realschulabschluss zum Studium für Loreleyschüler leichter und realistischer. Bereits seit 1 1/2 Jahren ist die Loreleyschule als "interessierte" UNESCO-Projektschule im UNESCO-Netzwerk vertreten. In diesem Jahr erfolgt die Antragstellung um "mitarbeitende" UNESCO-Projektschule zu werden. Dieses Vorhaben wurde seitens der Politiker besonders gewürdigt.
Die Gesprächsrunde verständigte sich außerdem über die erforderlichen Investitionen und damit die Schlussfolgerungen für den Schulhaushalt im Kalenderjahr 2017. Hier wurde auch die Frage nach der weiteren Trägerschaft erörtert. Ziel der Verbandsgemeinde Loreley sei es, die Trägerschaft der Loreleyschule auch künftig zu behalten. Allerdings ist es notwendig, dass der Landkreis den Schulaufwand aus der Kreisumlage herausrechnet und die Gemeinde um diesen Betrag entlastet.
Alle an diesem Gespräch Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Tradition des schulpolitischen Gespräches auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden muss.

Die geheimnisvolle Reise nach Galua

Auch in diesem Jahr besuchte Heinz Diedenhofen mit seinem Ein-Mann-Animations-Theater Hein-Knack die Loreleyschule. Diesmal nahm der Protagonist Nico die Schüler und Schülerinnen in zwei Vorstellungen mit auf die Reise in ein geheimes Land, um dort das „Das Geheimnis von Galua“ zu entdecken.
Nico haut mit seinem Freund Kollo, einem bunten Schmusetier, von zu Hause ab, da seine Eltern ständig Regeln aufstellen und ihm Vieles verbieten. Nachdem die Schüler Nico geholfen haben, das Land „Galua“ zu entdecken, kommt dieser in dem Land an, „in dem nichts verboten ist und in dem es keine Regeln gibt“. Auf die Frage, was man dort alles tun könnte, kommt es schnell aus den Reihen der Kinder: „Gaaanz viel Eis essen“, „Den ganzen Tag im Schwimmbad verbringen“ oder „Chips essen und Computer spielen“. Bejubelt von den Kindern macht Nico allerlei Unsinn, wie etwa in der Nase bohren, albern sein und lustige Schimpfwörter wie „Unterhosenpilot“ erfinden. Allerdings muss Nico auch entdecken, dass natürlich auch böse Sachen wie Beschimpfungen und Gewalt erlaubt sind. Daraufhin überlegt er gemeinsam mit den Kindern, warum Eltern Regeln aufstellen. „Die haben Angst um uns“ und „Die wollen uns nur beschützen“ kommt es direkt aus den Zuschauerreihen. Unter tosendem Applaus begibt sich Nico schlussendlich wieder auf den Heimweg. Am Ende zeigen sich die Schüler begeistert von der lustigen Darstellung, bei der sie jedoch auch einiges gelernt haben.
Wiederholt möglich gemacht wurden die Vorstelllungen an der Loreleyschule durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Loreleyschule. Vielen Dank dafür!

Japanische Schülerinnen besuchten die Loreleyschule

Schon zum dritten Mal besuchten japanische Schülerinnen aus Inuyama, der Partnerstadt St. Goarshausens, die Loreleyschule.
Sie wurden vom Rektor Herrn Weise begrüßt und machten anschließend mit Schülerinnen der 8. Klasse einen Schulrundgang, bei dem sie alle Fachräume und auch das Schwimmbad besichtigten. Dann hielten sie Powerpoint-Präsentationen, um den deutschen Schülern ihre Heimatstadt, ihre Schule und die japanische Kultur näherzubringen. Danach nahmen die japanischen Schülerinnen an einer Englisch- und einer Musikstunde teil, zu der sie ein japanisches Lied beisteuerten. Sie erzählten, dass sich der Unterricht in beiden Ländern besonders darin unterscheidet, dass in Japan der Lehrer mit den Schülern kaum spricht und die Schüler sehr viel schreiben müssen. Bei einem kleinen Imbiss ließen sie sich regionale Lebensmittel wie z.B. Trauben und Körnerbrötchen schmecken. Zum Schluss wurde den deutschen Schülern am Beispiel des Kranichs die japanische Kunst des Papierfaltens (Origami) und mit den japanischen Schriftzeichen die Kunst des Schönschreibens (Kalligrafie) erläutert. Die Verständigung fand auf Englisch und mit Hilfe einer Dolmetscherin statt. Die deutschen Schülerinnen und Schüler waren sehr überrascht, dass die japanischen Schülerinnen in der Schule Uniformen tragen müssen und sich nicht schminken dürfen.
Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder Besuch aus Japan bekommen, denn das Interesse am Kennenlernen der anderen Kultur ist von beiden Seiten sehr groß.

45 Jahre Loreleyschule:
Schulfest am 21. Mai 2016

Die ersten Eindrücke vom Schulfest:

[Bilder >>]

Zeitungsbericht vom 24.5.2016:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Universität Koblenz und Loreleyschule schließen Kooperationsvereinbarung

Aufnahme der Loreleyschule in das Netzwerk „Campus-Schulen“ der Universität Koblenz

Am 24. Dezember 2015 unterzeichneten das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch den Dekan Prof. Dr. Stefan Wehner und Prof. Dr. Stefan Siller, und die Loreleyschule St. Goarshausen, vertreten durch den Rektor Harald Weise und Konrektorin Christine Schleif, eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerkes Campus-Schulen.

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Erster Stern im Landkreis für die Mittagsverpflegung an der Loreleyschule!

Vor knapp einem Jahr hat sich die Loreleyschule auf den Weg gemacht, die Qualität des Mittagessens zu verbessern.
Nach der Anmeldung für den „Qualifizierungsprozess zur Verbesserung der Mittagsverpflegung“ fanden die ersten Treffen mit der Schulgemeinschaft, bestehend aus Schülern und Schülerinnen, Lehrkräften, der Schulleitung, Eltern und Ganztagskräften, statt.
In diesen Treffen wurde immer wieder besprochen und bestätigt, dass uns das schulische Mittagessen am Herzen liegt und wir eine möglichst gute Verpflegung der Schülerinnen und Schüler sicherstellen wollen. Unser Runder Tisch trifft sich regelmäßig und beschließt gemeinsam Ziele und Maßnahmen.
Durch das Engagement unserer Köchin Tatjana Lüttgenhaus und den Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen konnten wir einige Änderungen direkt durchführen.
So wurde unserer Speisekarte auf den aktuellen Stand gebracht und auch einige Komponenten durch ausgewogenere und abwechslungsreichere ersetzt. Die vollwertige Ernährung wird sich auch weiterhin auf dem Speiseplan finden.
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung und Ulrike Höfken (Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten) haben unsere Anstrengungen anerkannt und uns im September den ersten Stern (Stufe 1: Qualitätsbereich Verpflegung) verliehen. Wir werden im nächsten Schuljahr den Bereich „Rahmenbedingungen“ weiter bearbeiten und freuen uns auf die Anerkennung und Auszeichnung, die wir mit dem zweiten Stern dafür sicherlich bekommen werden.

Schulbücherei der Loreleyschule kommt an!

Die Loreleyschule hat ihre Schulbücherei wieder eröffnet und sie kommt gut an.
Die gemütliche Umgebung lädt zum Stöbern ein.
Im Angebot sind Bücher für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10. Der Originalbestand wurde gesichtet und kräftig aufgefrischt: Dank finanzieller Unterstützung von Schulelternbeirat und Förderverein konnten viele neue Bücher angeschafft werden. Der Ausleihbetrieb nimmt „Fahrt“ auf, zu jeder Öffnungszeit ist in der Schulbücherei „Betrieb“.
Die Ausleihe wird durch Schülerinnen/Schülern der Klassen 8/ 9 durchgeführt. Ausgeliehen werden kann mit dem Büchereiausweis. Antragsformulare hierfür liegen in der Bücherei aus oder können hier
ausgedruckt werden.

Ausleihzeiten: Dienstags und donnerstags in der großen Pause 10.10 bis 10.25 Uhr.