Haupt- und Finanzausschuss will Schule weiter unterstützen

Entwicklung der Schülerzahlen wird als Bestätigung der Arbeit angesehen

ST. GOARSHAUSEN. Auf Antrag der SPD-Fraktion setzte sich der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Loreley mit der Entwicklung der Schullandschaft, insbesondere der Loreleyschule, auseinander. Alle Ratsfraktionen nutzten die Gelegenheit, "sich uneingeschränkt zur ,Realschule Plus" an der Loreleyschule und zu dem dort bewährten integrativen Bildungskonzept zu bekennen", sagte Bürgermeister Dieter Clasen im Anschluss an die nicht-öffentliche Sitzung.
Die Ganztagsschuloption für die Grundschule im nächsten Jahr wurde als große Chance für die Weiterführung des Ganztagsschulangebotes in den Folgejahren gesehen. Bis zu den Sommerferien sollen die Umbauten für die Ganztagsschule und die organisatorischen Vorbereitungen abgeschlossen sein. "Besonders beeindruckt war der Ausschuss über die von der Schulleitung vorgelegten Zahlen der erreichten Abschlüsse in den vergangenen Schuljahren", sagte Clasen. 33 Schüler verließen im Sommer die Schule mit dem Realschulabschluss, 19 begannen eine Berufsausbildung, fünf besuchen eine gymnasiale Oberstufe und neun Jugendliche andere weiterführende Schulen. "Ein Ergebnis, das mehr als deutlich für die hervorragende Ausbildung an der Loreleyschule spricht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass der überwiegende Anteil dieser Schüler zunächst mit einer Hauptschulempfehlung zur Loreleyschule kam", ist Clasen erfreut.
Die Verbandsgemeinde Loreley wolle dazu als Schulträger neben der laufenden Sanierung der Schulgebäude besonders im Bereich der Lehr- und Lernmittel und in der Umsetzung der Ganztagsschuloption vorrangig ihren Beitrag leisten. "Die Entwicklung der Schülerzahlen in den jüngsten Jahren zeigte einen stetigen Trend nach oben mit einer Anmeldung von mehr als 50 Kindern zu diesem Schuljahr in der Regionalen Schule", sagte Clasen.
Die Schulleitung erhielt durch die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses große Unterstützung für ihre Informationspolitik zur Darstellung des pädagogischen Konzeptes und der Bildungsmöglichkeiten an der Loreleyschule. "Informationsdefizite sollen durch eine offensive öffentliche Vorstellung der Schule abgebaut werden", sagte Clasen. Dazu seien auch produktive Vorschläge im Ausschuss an die Schule weitergegeben worden. "Nur so könnten die Eltern der Schüler erreicht werden, die für ihre Kinder die bestmögliche weiterführende Schule im Sekundarbereich I auswählen wollen."
Ein unschätzbarer Vorteil wurde zudem darin gesehen, dass das Bildungskonzept der neuen Realschulen an der Loreleyschule bereits seine Früchte trage und nicht nur als zukünftig beabsichtigte Schulform vorliege.
Mit der Verbandsgemeinderatssitzung am 8. Januar, dem Tag der offenen Tür am 19. Januar und weiteren Zielgruppeninformationen "soll die Sachinformation zur Loreleyschule im neuen Jahr fortgesetzt" werden. Die Gremien der Verbandsgemeinde Loreley wollen, so die einhellige Aussage des Haupt- und Finanzausschusses, die Schule dabei unterstützen.

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.