Schüler erhalten Einblick in Arbeitswelt

Betriebe und Behörden stellen sich vor - Mädchen favorisieren kreative, Jungs technische Berufe
ST. GOARSHAUSEN-HEIDE. Welche Berufschancen habe ich nach dem Schulabschluss, welchen Beruf kann ich erlernen, welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt werden, welche Ansprüche kann ich stellen, was erwartet der Betrieb von mir? Viele Fragen, die beantwortet werden müssen für Schulabgänger.
18 Gewerbebetriebe, Behörden und Institutionen boten den Schülern der Klassen 7 bis 9 der Loreleyschule Gelegenheit, einerseits Fragen zu stellen, andererseits aber auch sich selbst mit ihrer Betriebsstruktur und dem Aufgabenbereich vorzustellen. Sehr wichtig waren wohl die Informationen durch die Agentur für Arbeit, begeistert zeigten sich vor allem die Schülerinnen aber auch an handwerklichen Berufen, die die eigene Kreativität zur Geltung kommen lassen, wie das Maler und Lackiererhandwerk oder Mediengestalter.
Die Mechanikerberufe fesselten wiederum mehr die männlichen Jugendlichen, während bei den Berufsbildern der Finanzdienstleister und Behörden eher ein Unentschieden der Geschlechter zu beobachten war.
Als besonders wichtig sahen die Eltern die Möglichkeit an, für ihre Kinder ein Praktikum in dem Betrieb der Wahl zu vereinbaren, beziehungsweise vormerken zu lassen. (nos)
Rhein-Lahn-Zeitung vom 11.3.09

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.