Loreleyschüler machten London unsicher

Studienreise führte nach Whistable an der Küste von Kent und in die Weltstadt an der Themse

ST.GOARSHAUSEN/LONDON. Ein Schulausflug lenkt nicht nur vom stressigen Alltag ab, sondern fördert - wenn alles gut geht - auch den Zusammenhalt von Kindern und Jugendlichen. Ein besonderer Bonus ist es natürlich, wenn man sogar noch etwas dabei lernen kann oder will.
Die 35 Schüler aus den Klassen 8 und 9 der Loreleyschule, die mit den Lehrerinnen Waltraud Schlegel und Wiebke Unger London besuchten, haben viel gelernt und vor allem jede Menge Eindrücke aus der Weltstadt mitgebracht. Die freiwillige Studienreise führte die Jugendlichen in englische Gastfamilien nach Whistable an der Küste von Kent im Südosten Englands.
Dieser Ort bildete das Gegenstück zu London. Kreidefelsen, Fischereihafen und Austernzüchter - da wurde der Kopf mal richtig frei gepustet. Außer in der Weltstadt London verbrachte die Gruppe auch einen Tag in den Schmugglerstädten Rye und Hastings.
Dass das Schlagwort "Learning by doing" (Lernen durch Handeln) nicht nur ein ausdrucksleerer Satz ist, zeigt sich anhand des Lernerfolgs einiger Schüler im Bezug auf die englische Sprache. "Die nicht so guten Englischschüler haben sich manches Mal besser durchgewurschtelt, als die guten: Die haben nämlich die Befürchtung, dass sie Fehler machen, weil sie perfekt sein wollen. Die anderen plappern einfach drauf los und merken sehr schnell, was sie verbessern müssen", zeigte sich Lehrerin Waltraud Schlegel überrascht.
(nos)

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.