Loreleyschüler in Luxemburg

Bei Tagesausflug frischten Jugendliche ihre Französischkenntnisse auf

ST. GOARSHAUSEN / LUXEMBURG. Die letzten Schultage vor den Weihnachtsferien nutzten alle Schüler der Loreleyschule, die das Wahlpflichtfach Französisch belegt haben, um die Stadt Luxemburg zu erkunden. Dabei nahmen die Jugendlichen und ihre Begleiter schon an den ehemaligen Grenzübergängen das vereinte Europa wahr: Standen die Einreisenden früher noch an den Zollstationen Schlange, warteten Autofahrer aus beiden Ländern nun an einer großen Tankstelle, um günstig an ihr Benzin oder Dieseltreibstoff zu gelangen.
Von den teils kleinen und engen Gassen, aber auch den hochmodernen Bauten europäischer Institutionen und besonders Banken waren die Schüler sehr angetan. Die Gruppe nutzte den Wenzel-Rundweg, einem ausgeschilderten Pfad, dessen Route den Sehenswürdigkeiten der Stadt folgt, um sich mit Luxemburg vertraut zu machen. Vor dem Großherzoglichen Palais fiel es selbst den Mädchen schwer, von dem unbeweglich davor stehenden Wachsoldaten ein Lächeln zu erhalten. Doch ab hier beeindruckt waren die jungen Gäste aus Deutschland davon, dass so viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten in Luxemburg leben, eine Tatsache, die die Stadt sehr interessant macht.
Die Loreleyschüler waren sich am Ende des ereignisreichen Tages sicher, im Zentrum von Europa gewesen zu sein.

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.