Ist die Queen zu Hause?

Loreleyschule auf Englandfahrt

Dieser Frage wollten 25 Schüler der Loreleyschule auf ihrer Studienfahrt nach England nachgehen.
So wurde der Besuch des Buckingham Palastes zu einem spannenden Ereignis. Tatsächlich konnten alle die Flagge der königlichen Familie auf dem Dach des Palastes erkennen und es war klar: Die Queen ist im Hause. Nur – zu sehen war sie leider nicht. Obwohl dem detektivischen Spürsinn eines Schülers die Bewegung einer Gardine an einem der vielen Fenster nicht entgangen war.
War das die Queen?
Natürlich war nicht nur der Buckingham Palace ein wichtiges Ziel in London. An zwei Tagen, an denen die Hauptstadt besucht wurde, hatten die Schüler Gelegenheit, Sehenswürdigkeiten, wie z.B. Big Ben, Westminster Abbey, Houses of Parliament, Tower Bridge, Covent Garden, Piccadilly Circus usw. zu bestaunen. Aber auch der trendige In-market in Camden Town ließ Schülerherzen höher schlagen.
Bei schönstem Frühlinswetter konnten die Jugendlichen sogar den Lauf der Themse von der Tower Bridge bis hin zum London Eye erkunden. Highlight war selbstverständlich der „Flug“ in einer der gläsernen Riesenrad-Kapseln mit herrlichem Fernblick über die berühmte Metropole.
Die Angst und Sorge der beiden betreuenden Lehrkräfte Wiebke Machner und Waltraud Schlegel hinsichtlich der zahlreichen U-Bahn-Fahrten mit einer solch großen Gruppe erwies sich als unbegründet. Selbst in völlig überfüllten U-Bahnen während der Rush-hour behielten die jungen Leute einen kühlen Kopf. Zahlreiche Vorbereitungen während der Arbeitsgemeinschaften, die vor der Studienfahrt stattfanden, gaben ihnen die nötige Sicherheit, sich in dieser Großstadt zurecht zu finden.
Bei weiteren Tagesausflügen an die Südküste, nach Hastings, sowie nach Canterbury hatten die Schüler Gelegenheit, in Kleingruppen ihre Englischkenntnisse anzuwenden.
Auch in den Gastfamilien, in denen die Schüler für die Dauer der Englandfahrt untergebracht waren, gab es genügend Möglichkeiten, endlich nicht nur Übungen aus dem Englischbuch zu bearbeiten, sondern mit „echten“ Engländern zu sprechen und von ihnen verstanden zu werden.
Nach einer erlebnisreichen, aber auch sehr anstrengenden Woche saßen, zur Freude der beiden Englischlehrerinnen, wieder alle 25 Schüler gesund, aber müde im Bus via Germany.
Trotz einer langen Nachtfahrt waren sich beim Abschied am nächsten Morgen alle einig: Nächstes Jahr möchte ich gerne noch einmal dabei sein.
Versprochen! Im März 2010 ist es wieder so weit: Die nächste Studienfahrt ist bereits in Planung. Ob die Queen dann auch wieder zu Hause ist?